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'Kempinski' fasst Fuß auf
Fuerteventura
Ein
"Management-Agreement" zwischen der katalanischen Hotelgruppe 'Atlantis'
und der internationalen 'Kempinski'-Kette ist unter Dach und Fach.
'Atlantis' investiert runde 200 Mio € in den Bau eines Luxus-Komplexes
auf Fuerteventura, den die Kempinski-Gruppe in den kommenden zehn Jahren
bewirtschaften wird.
'Kempinksi' ist die
wohl größte und auch älteste Unternehmens-Gruppe auf dem
Luxus-Hotelsektor in Europa. Gegründet im Jahre 1897 bewirtschaftet man
derzeit 43 Hotels der obersten Qualitätskategorie, davon 26 in Europa, 4
im Mittleren Orient, 5 in Asien, 2 in Afrika und 6 in Südamerika.
Beteiligungen weltweit über die Gruppe 'Global Hotel Alliance' zusammen
mit 'Pan Pacific', 'Rydges' und 'Wyndham'.
Bereits das sechste
Hotel des nordspanischen Unternehmens Atlantis ist es für Kempinski nun
ein Debüt auf den Kanaren gewesen: seit dem 1. Juni steht das
'*****Atlantis' in Corralejo unter der Verwaltung der Kempinski-Gruppe;
deswegen auch die Namensänderung in '*****Atlantis Bahía Real' (für
all diejenigen, denen dies aufgefallen ist!)
Aber dies war erst
der Anfang. Zwei weitere Hotels, die Teile des geplanten Luxus-Komplexes
sind, stehen noch auf dem Plan: das 'Miranda Real' mit 400 Suites, jede
mit 80 qm und für Kongressv-eranstaltungen ausgelegt, und das 'Playa
Real' mit 60 Suites, geplante Klientel: Tennisspieler. Eine integrierte
Tennisschule, die von der ebenfalls katalanischen Tennisschule OPEL
(nicht die Automarke), im Eigentum der Familie der ehemaligen
Weltklasse-Spielerin Aranxa Sánchez Vicario, betrieben werden wird,
gehört dazu.
Den Grundstein legte
die Gruppe 'Atlantis' vor etwa 25 Jahren mit dem Bau der
Appartement-Anlage 'Los Barqueros', die heute mit einem Golfplatz
erweitert werden soll, der sich dann etwa 2 km vom '*****Atlantis Bahía
Real' entfernt befinden wird.
Geplante Eröffnungen:
in ca. 2 Jahren.
Das spanische Parlament genehmigt 190
Mio. EUR, um der Immigrationsflut Herr zu werden
Haben Sie den Artikel über die
illegale Immigration vom afrikanischen Kontinent auf die Kanaren in der
ersten diesjährigen Ausgabe unseres Fuerte Fan Magazins gelesen? Wir
wollen uns ja keineswegs anmaßen, unsere große Reportage sei der
Auslöser gewesen, um die spanische Regierung zu diesem Schritt zu
bewegen; allerdings meinen wir, dass alle Berichterstatter zusammen —
Tageszeitungen (wenn auch lediglich spanischer Sprache!), TV und
sonstige öffentliche Medien — die spanische Regierung unter Zugzwang
gebracht haben, diesem Elend etwas entgegen zu setzen. Zu viele Tote
hatte es gegeben....!
Die Kanaren — und allen voran: Fuerteventura — hatten sich zum
'Einreise-Portal' Nº 1 für die von Afrika aus operierende
"Immigranten-Mafia" etabliert. Die Schleuser-Banden gingen bei ihren
skandalösen Geschäften über Leichen — im wahrsten Sinne des Wortes!
Die Mittel, die die hiesige Regierung und
deren Exekutive, die Polizei (zugleich Grenzwächter) entgegen setzen
konnte, war engleich NULL: kaum Gerät, zu wenig Beamte, keine
finanziellen Hilfen von Seiten der spanischen Regierung oder der EU!
Jetzt, etwa fünf Jahre nach dem Beginn
der Immigrationsflut größeren Ausmaßes, kommt endlich die staatliche
Unterstützung zur Grenzüberwachung. Bis zum Jahre 2007 können die
Kanaren mit der Summe von 190 Mio. € für die Überwachung der EU-Grenzen
und das Unterbinden der illegalen Einwanderung rechnen. Aber auch an
medizinische Dienstleistungen ist gedacht und neues Überwachungsgerät
wird angeschafft werden.
Die Radarüberwachungsanlage SIVE wird
ausgeweitet, ein Flugzeug speziell zur Überwachung und Lokalisierung von
Flüchtlingsbooten in den Kanaren-nahen Gewässern steht auf dem
Einkaufsplan — und natürlich auch ein neues und größeres Rettungsboot
für die Seewacht.
Die Immigranten selbst wurden auch nicht
vergessen: Gelder für die Eingliederung für diejenigen, die aus
speziellen Gründen nicht in ihr Ursprungsland zurückgeführt werden
können, sind ebenso bereitgestellt worden, wie auch für eine
menschenwürdige(!) Unterbringung, Ernährung und medizinische Versorgung
der auf Abschiebung Wartenden. Und für alle, die es nicht bis an die
rettenden Küsten geschafft haben, wird ein würdiges Begräbnis oder die
Überführung der Körper in ihr Heimatland garantiert.
Leider mussten erst viele Hundert
Menschen — auf der Suche nach einem 'lebenswerten Leben' — sterben, bis
eine behäbige Regierung endlich reagierte. Aber besser spät als gar
nicht......!!!
Feierlichkeiten zu Ehren der
'Virgen de la Peña'
Schon mal vormerken:
während des 16. und 17. Septembers finden die 'Fiestas' — die
lokalen Feierlichkeiten mit Party-Stimmung — zu Ehren der Schutzheiligen
Fuerteventuras, im Örtchen 'Vega de Río Palmas' statt.
Wer sich nicht mit
seinem Privatfahrzeug auf den Weg machen will - oder es nach reichlich
Feststimmung lieber dort stehen lassen möchte, hat dieses Jahr zum
ersten Mal (fast) keinerlei Probleme mit der Hin- oder Rückfahrt: Die
Inselverwaltung hat aufgrund des steigenden Andrangs in den Vorjahren
den lokalen Busverkehr in alle weiteren Gemeindekreise auf Fuerteventura
während dieser Tage verstärkt.
Das dritte
Septemberwochenende ist für die meisten Einheimischen — seien es
'Majoreros' von Geburt oder Wahlinsulaner — der 'heiligste' aller
Feiertage auf Fuerteventura, ist es doch der Tag 'ihrer' Schutzpatronin,
der 'Virgen de la Peña'. Ihr zu Ehren machen sich etwa 30.000 Personen
auf den Weg nach 'Vega de Río Palmas', der kleine Ansiedlung auf halbem
Weg von Pájara nach Betancuria.
Die kulturellen und
folkloristischen Feierlichkeiten beginnen bereits am Freitagmorgen mit
dem Umzug der 'Virgen' in die dortige Kirche. Wahrhaft Gläubige beginnen
bereits am Vortag mit dem Fußmarsch von ihrem Heimatort zur Kirche!
Die aktuellen
Busfahrtpläne während der Feiertage (es fahren die weiß-grünen Busse der
Linie TIADHE):
am FREITAG, 16.
September
von PUERTO DEL ROSARIO
- ANTIGUA:
12.30 - 17.30 stündlich, 19.00 - 24.00 stündlich, und: 20.30, 22.30
zurück nach PUERTO DEL ROSARIO:
15.45 - 21.45 stündlich (nicht: 19.45), 23.45, 01.00 - 08.00
stündlich
von MORRO JABLE -
ANTIGUA:
13.00, 14.00, 15.30, 16.30, 17.30, 19.00, 20.00, 21.00, 22.30, 23.00
zurück nach MORRO
JABLE:
nur normaler Liniendienst
von GRAN TARAJAL -
ANTIGUA:
14.00, 15.00, 16.30, 17.30, 18.30, 20.00, 21.00, 22.00, 23.30, 24.00
zurück nach GRAN
TARAJAL:
nur normaler Liniendienst
von ANTIGUA nach VEGA DE RÍO PALMAS:
kontinuierlicher Liniendienst ab 17.00 Uhr
zurück nach ANTIGUA:
kontinuierlicher Liniendienst ab 18.00 - 08.00 Uhr
am
SAMSTAG, 17.
September
von ANTIGUA - VEGA DE RÍO PALMAS:
von 08.00 - 19.00 stündlich
von VEGA DE RÍO PALMAS - ANTIGUA:
von 08.00 - 20.00 stündlich
von ANTIGUA - MORRO JABLE:
06.00, 08.00, 09.20, 11.20, 12.40, 13.50, 14.50, 17.20, 19.20, 20.50
von ANTIGUA - PUERTO DEL ROSARIO
09.30, 11.00, 12.50, 15.20, 16.50, 18.15, 20.30, 23.45
weiter von PUERTO DEL ROSARIO - CORRALEJO:
von 07.00 - 21.00 stündlich (nicht: 15.00)
Weitere Informationen können auch bei der Inselregierung eingeholt
werden unter der Nummer
928862215 in der Zeit von 08.00 bis 14.00 h.
Viel Spaß bei den Fiestas !
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