| ‘El Saladar’ in Jandía fertiggestellt
Nach über einem Jahr Aufräum- und
Bauarbeiten ist die Restaurierung der Salzmarsch an der Playa de Jandía,
‘El Saladar’, so gut wie abgeschlossen.
Das komplette Gebiet, angefangen vom Hotel ‘Garonda’ bis zum Hotel ‘Iberostar Palace’ wurde eingezäunt, um so ein Durchqueren zu verhindern. Gleichzeitig
legte man für die Fußgänger und Radfahrer parallel zur Hauptstraße einen
Asphaltweg an.
Zum Erreichen des Strandes wurden Holzbrücken konstruiert,
welche die komplette Breite der Salzmarsch überspannen. Die Dämme zum
Erreichen der ‘Chiringuitos’, der kleinen Bars am Strand, wurden neu
befestigt.
Die gesamte Zone des ‘Saladar’ ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, und die
Umzäunung, Säuberung und teilweise Wiederherstellung dieses
Vegetations- streifens mit teilweise sehr seltenen Pflanzenarten ist mit Hilfe von Geldern der Europäischen Union und des Verwaltungskreises Pájara möglich gewesen.
Man möchte noch ein kleines Museum konstruieren, für das
momentan aber noch die Gelder, bzw. die Geldgeber gesucht werden, da dies eine Investition von weiteren 600.000
€uro bedeuten würde, wie aus dem hiesigen Verwaltungskreis zu hören war.
Zwei neue Bücher über Fuerte
Mitte dieses Monats wurden zwei neue Bücher über Fuerteventura der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die unter dem Patronat vom ‘Cabildo de Fuerteventura’ vorgestellten Werke haben als Leitfaden die Geographie und die Bedeutung,
Herkunft und den historischen Hintergrund der hier vorzufindenden Namen.
Die beiden weiblichen Autorinnen der Bücher, Genoveva Torres Cabrera und Agustina Ahijado, sammelten über Jahre Informationen aller Art zu
diesem Thema.
Die Titel der beiden Werke sind: ‘La Toponimía de Fuerteventura’ und ‘Las intrusiones basálticas e hipoabisales del sector meridional del Complejo Basáltico de
Fuerteventura’. Sie sind jetzt in einschlägigen Buchhandlungen
(bisher leider nur in spanisch) erhältlich.
‘Kulinarisches Gold’ für ‘La Casa del Jamón’
Das Restaurant ‘La Casa del Jamón’
('Das Schinkenhaus'), zu finden im Dorf La Asomada,
nördlich von Puerto del Rosario, erhielt erneut eine hohe Auszeichnung:
‘El Gran Collar de Oro 2002’.
Gewürdigt wurde sowohl die hohe Qualität des Service als auch der angebotenen
Speisen, die überwiegend baskisch geprägt sind. Schon in vergangenen
Jahren glänzte die Restauration mit verschiedenen Auszeichnungen und Preisen, wie dem ‘Plato de Oro’, dem ‘Goldenen Teller’, für
ihre gastronomischen Leistungen.
Aktuelle Ausstellung
Der aus Valencia stammende Künstler Albert Agulló aus Alicante stellt seine persönliche Vision von Fuerteventura dem öffentlichem Publikum vor.
Seinen Eindruck unserer Insel kann man noch bis zum
3. Juli begutachten, und zwar im Ausstellungssaal der Maquetería Gomer in der Calle Velázquez Nº 3 in Puerto del Rosario.
Neuer
Schildbürgerstreich
Diesmal traf es den öffentlichen Transport in Puerto del
Rosario, genau gesagt, die Präsentation der Inbetriebnahme zweier Buslinien innerhalb unser
Inselhauptstadt.
Nach monatelangem Planen und Ankündigen (vor allem
während des Wahlkampfs) der Inbetriebnahme besagter Linien, wurde der Startzeitpunkt auf den 11. Juni festgesetzt. Man
erwarb eigens dafür zwei neue Autobusse, hier Guaguas genannt, und verschiffte sie nach Fuerteventura. Und da standen sie dann, und standen, und standen.
Am Tage der geplanten Präsentation, sprich: Inbetriebnahme der Fahrzeuge, stellte man fest, dass beide Busse gar nicht zugelassen
waren. Beide Linienbusse wurden zur Zulassungsstelle gebracht, doch bis zum Abend hatten sie die ‘Schnell-TÜV-Abnahme’ noch nicht überstanden. Kurzerhand setzte man zwei kleiner Busse aus dem Fuhrpark eines Busunternehmers zur Übernahme des Publikumstransports ein.
Der festgesetzte Zeitplan der beiden ‘Linien’, von End- zu Endhaltestelle in einem 30-Minuten-Rhythmus, konnte
jedoch den ganzen Tag über nicht eingehalten werden, und so mussten
manche Fahrgäste Wartezeiten von über 45 Minuten in Kauf nehmen - oder
eben wie gewohnt zu Fuß gehen oder ein Taxi rufen....!!
Anm.d.Red.: Aller Anfang ist schwer, das ist bekannt. Doch bei manchen Unternehmen oder Unternehmungen könnte man sich durchaus - ohne sich eine Blöße
geben zu müssen - vorher beim Fachmann Rat holen.
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