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Zwei Lokalbusse – vollkommen
'abgefackelt'...
Komplett ausgebrannt sind in Costa
Calma zwei Linienbusse des lokalen Transportverkehrs in der Nacht
von vergangenem Freitag auf Samstag.
Die alarmierten 'bomberos' (die
Feuerwehr) aus Morro Jable brauchten nur 14 min, das Geschehen zu
erreichen. Allerdings waren die Busse in diesem Moment schon nicht mehr
zu retten. Mit 8.000 Litern Wasser und Bindemitteln versuchte man
erfolgreich ein Übergreifen der Flammen auf die nahe gelegene Tankstelle
zu verhindern, was durch das dortige abschüssige Gelände, einen
Parkplatz, und den auslaufenden Dieselkraftstoff sehr leicht hätte
passieren können. Nach dem Löschen der Flammen wurde weiterhin das heiße
Metall-Plastik-Gemisch gekühlt, um ein plötzliches Selbstentzünden zu
vermeiden. Unklar ist noch der Grund des Brandes, ausgeschlossen wird
nichts. Die CSI der Guardia Civil haben sich des Falles angenommen.

Die Reederei NAVIERA ARMAS
expandiert weiter
Die Reederei ARMAS ist einer der
Fährschiffbetreiber, der die Kanarischen Inseln enger zusammenrücken
lässt.
Mit einer seit 2 Jahren andauernden
Erneuerung der Flotte will man auch in Zukunft einen erstklassigen
Service für die Fährschiffnutzer anbieten. Der jüngste Neuerwerb, das
Fährschiff 'Volcán de Tamadaba', wird im kommenden Mai seine Route
zwischen Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote aufnehmen. Zur Zeit
befindet sich die Fähre noch beim Schiffsbauer 'Hijos de J. Barreras' in
Vigo, im Norden Spaniens und wurde vergangene Woche für ihre
Jungfernfahrt aufs kanarische Archipel getauft. Mit einer Kiellänge von
154 Metern und 24 Metern Breite werden auf dem Parkdeck bis zu 231 Pkws
oder 57 16-m-Trailer und 174 Pkws Platz finden können. Insgesamt 1000
Passagiere werden die gemütlichen Installationen während der
23-Knoten-Reise nutzen können. Ein Zwilling des neuen 'Volcán de
Tamadaba' ist bereits in Auftrag gegeben. Dem wird dann ein weiterer
folgen, um das Trio komplett zu machen. Mit der Expansion will man auch
andere Ziele ansteuern, die hinter vorgehaltener Hand mit Madeira und
Marokko benannt werden.
Gefährliche Zeit für die 'pardela'
Für einen vor allem im Norden
Fuerteventuras heimischen Vogel, die 'pardela cenicienta' (lat.
calonectris diomedea, auf Deutsch: Sturmtaucher, gehörend zur Familie
der Röhrennasen), beginnt die gefährlichste Zeit des Jahres, vor allem
für die gerade geschlüpften Jungvögel.

Obwohl die Brutzeit der Pardela von etwa
Mai bis Ende Oktober dauert, liegt die Flügge, eben die Zeit, in der die
Jungvögel das heimische Nest verlassen, auf Fuerteventura in den Monaten
September und Oktober. Die Jungvögel sind noch etwas ungeübt und
tollpatschig im Vergleich mit den flugakrobatischen und tollkühnen
erwachsenen Vögeln. Genau in diesen Herbstmonaten werden immer wieder
Jungvögel von vorbeifahrenden Autos erfasst, wie uns Lázaro Cabrera,
Minister für Umwelt und Jagd im Cabildo Insular de Fuerteventura,
erklärte. Seine Consejería, sein Ministerium, hat wie jedes Jahr um
diese Zeit alle Hände voll zu tun, die verletzten Vögel zu lokalisieren
und aufzupäppeln.
Die 'Pardela Cenicienta' ist eine
geschützte Vogelart und von besonderem wissenschaftlichem Interesse. Vom
Laien leicht mit einer Möwe zu verwechseln (sie hat etwa die gleiche
Größe), hat sie mit jenen jedoch keine familiären Bande, sondern ist
vielmehr eine Verwandte der Albatrosse. Señor Lázaro Cabrero bittet
alle, die einen verletzten Vogel auffinden, jenen unter keinen Umständen
selbst aufzupäppeln zu versuchen, keine Nahrung und Wasser zuzuführen
und auch nicht zum Fliegen zu helfen, sondern sich mit der
Hotelrezeption, der lokalen Polizei, der Guardia Civil oder den
Umweltschutz-Beamten in Kontakt zu setzen. Jene sind bereits mit viel
Erfahrung in diesem Metier die besten Ansprechpartner.
Neue Kreisverkehre für die
Insel
Ein kleines Chaos findet man zur Zeit
wegen Straßenbauarbeiten am zukünftigen Kreisverkehr in Morro Jable,
genau an der Zufahrt zur Wohnsiedlung im Barranco del Ciervo.
Stets ein Nadelöhr gewesen – es befinden
sich dort auch mehrere Schulen, die Ärztestation (Centro de Salud) – ist
es eben, durch die Bauarbeiten bedingt, noch ein wenig enger geworden.
Die dortige Zufahrt ins Zentrum von Morro Jable ist im Moment gesperrt.
Der dort entstehende Kreisverkehr, ein enormes Projekt, der die
Untertunnelung des Regenwasserkanals einschließt, wird wohl eines der
tollsten artistischen Projekte beherbergen, die jemals auf Fuerte
aufgestellt wurden! WAS das sein wird? - Lassen Sie sich überraschen...

Einstweilen werden in den Verkehrsinseln
entlang der gesamten Insel Kunstwerke aller Art installiert. Nach dem
ersten, fehlgeschlagenem Versuch vor etwa vier Wochen, ist bei der
Zufahrt nach Costa Calma ein Windspiel mit etwa 20 Meter Höhe zu
bewundern. Eine Konstruktion aus poliertem, rostfreiem Edelstahl, die in
sich über eine senkrechte, feste Achse durch den Wind frei bewegt wird.
Cesar Manrique lässt grüssen...

Viel Bewegung sieht man auf den
Kreisverkehren bei Gran Tarajal – Tesejerague und Gran Tarajal –
Tuineje. Auch hier wird die öde Leere der künstlerischen Fantasie
weichen. Fahren Sie doch mal wieder vorbei... !
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