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22 Tonnen Kupferkabel entwendet
In den letzten Monaten wurden auf der
gesamten Insel Kupferkabel – lose und auf Rollen – aus verschiedenen
Lagerhallen entwendet. Auch vor zur Verlegung vorbereitetem und auf
Baustellen bereit gelegtem Material aus Gemeindeeigentum, wie bei der
derzeitiger Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Corralejo, machten die
Langfinger nicht halt.
Von den Dieben bevorzugte Gegenden waren
die Gemeindekreise La Oliva, Pájara und Tuineje. In letzterem gingen der
Benemérita – der Guardia Civil – endlich auch zwei der Kupferdiebe bei
einer Routinekontrolle in die Fänge: Verkehrskontrolle bei Las Playitas,
Alkoholkontrolle. Die Nervosität der beiden Insassen veranlasste die
Beamten zu einer genaueren Inspektion des Wagens, in dessen Kofferraum
dann auch 700 kg Kupferkabel entdeckt wurden.
Bei weiteren Untersuchungen spürte man
dann auch die anderen vier 'Kupferklau'-Bandenmitglieder auf, alle im
Alter zwischen 22 und 31 Jahren und wohnhaft in den Gemeinden Tuineje
und Pájara. Sichergestellt werden konnten allerdings bislang lediglich 6
der 22 Tonnen, die einen Gesamtwert von rund 70.000 € haben.
Im September werden werden 150
Meerschildkröten freigelassen
Der Abgeordnete für Umweltfragen im
Kanarischen Parlament, Domingo Berriel, hat angekündigt, im September
diesen Jahres werde der Schildkröten-Nachwuchs aus der Aufzuchtstation
auf Fuerteventura ins Meer freigelassen.
Aller Voraussicht nach und je nach dem
Entwicklungsstand der einzelnen Exemplare, werden dann am Strand von
Cofete, beim dortigen Fischerdorf an der Süd-West-Küste Fuerteventuras,
die 157 Meerschildkröten (span.: tortugas bobas; lat.: Caretta
caretta, Familie: Cheloniidae) nach mehrmonatiger, erfolgreicher
Aufzucht, in die unendlichen Weiten des Meeres entlassen.
An der Ostküste wäre das Spektakel größer, allerdings auch die Gefahr,
dass die wenige Zentimeter kleinen zukünftigen Meeresbewohner die
geschützteren Zonen nicht erreichen.

Mit dem ehrgeizigen Projekt 'Recuperación
de Tortugas Bobas en el Archipiélago' (Wiederansiedlung der
Meerschildkröte auf dem Archipel) unter der Federführung des
Biologieprofessors Luis Felipe López Jurado der Universität in Las
Palmas auf Gran Canaria und dem Direktor des Umweltamtes auf
Fuerteventura, Tony Gallardo, bereits seit runden 10 Jahren in der
Ausführung, versucht man die Spezies Caretta caretta wieder in
kanarischen Gewässern anzusiedeln, die jene bereits vor etwa 300 Jahren
verlassen hatten. Die 'tortuga boba' gilt seit mehreren Jahren als vom
Aussterben bedroht und steht unter Naturschutz.

Hin und wieder liest man auch vom
Anlanden jener Meerschildkröten, meistens verletzte Exemplare, oder auch
als ungewollter Beifang beim Fischen. Die aufgefundenen Tiere werden
nach biologischen Untersuchungen und nach erfolgreichem Aufpäppeln
wieder ins Meer freigelassen.

Die anfangs 186 Schildkröteneier haben
bereits einen weiten Weg hinter sich. Sorgsam aufgelesen auf den
Kapverdischen Inseln, dann vorerst ein Teil in die Aufzuchtstation nach
Gran Canaria, der andere in die Biologie-Station Doñana bei Sevilla
verbracht, endete die Reise vorerst auf Fuerteventura zur
Akklimatisierung. Außer den 157 gut entwickelten Exemplaren warten
bereits weitere 300 Jungschildkröten, verteilt auf verschiedenen Inseln
des Archipels, auf das Leben im Ozean.
Fotos mit freundlicher Genehmigung des WWF/Adena
www.wwf.es
¡ FUERTE-MUSIC ! am 29. und 30.
Juni 2007
Für die bereits vierte Auflage des
musikalischen Spektakels auf Fuerte steht nun das Datum fest. Ende Juni,
am 29. und 30., wird El Cotillo wieder für zwei Tage zum kulturellen
Mittelpunkt Fuerteventuras.
Das Cabildo de Fuerteventura, die
Gemeinde La Oliva und der Sozial- und Kulturfond der kanarischen
Sparkasse 'La Caja de Canarias' als Träger der Veranstaltung haben
wiederum keine Kosten und Mühen gescheut, um aktuelle, moderne 'IN'-Gruppen
nach Fuerte zu locken.
Pop, Rock, Soul, Oldies – eine gute Mischung für ein junges, jung
gebliebenes und nicht mehr so junges Publikum. Spanische und
internationale Solo-Sänger und Gruppen wie 'Mojo Project', 'Muchachito
Bombo Infierno', 'Ojos de Brujo', 'La Negra', 'Radio Tafira', 'Arístides
Moreno', 'Carmen París', 'Son de la Frontera', 'Haze', 'Elefantes', 'Los
Coquillos', 'Nacho Mastretta', 'Link', 'Kevin Johansen' aus Argentinien,
'Café Tacuba' aus Mexiko, 'Ed Motta' aus Brasilien, und viele mehr
werden wieder für ein heißes Wochenende sorgen. Der Sonntag wird dann
zum Erholen nötig sein!
Zum Abkühlen ist ein Sprung in den Atlantik angesagt!
Wer's verpasst, ist selber schuld !!!
Cofete-Liebhaber aufgepasst!
Fantastische Sonnenuntergänge und ein
immenser Sandstrand: Cofete, Playa de Barlovento.
Leider haben die winterlichen Regenfälle die Sandpiste von Morro Jable
weiter in den Süden in miserablem Zustand gelassen. Nicht nur die
Einwohner des Dörfchen 'Santa Cruz' am südlichsten Leuchtturm der Insel
haben ernste Probleme — trotz ihrer robusten Allradfahrzeuge.

Lázaro Cabrera, als Minister für Umwelt,
Sicherheit und Notfälle in der Inselregierung verantwortlich, hat eine
größere Summe zur Erneuerung, Befestigung und Reparatur der 'Cofete-Piste'
bereitgestellt. Die Arbeiten werden voraussichtlich vier Monate dauern.
Auch vorgesehen ist die Installation
eines Aussichtspunktes auf Höhe des Passes am Berg 'Montaña Degollada',
dem höchsten Punkt auf dem Weg nach Cofete über die Bergstrasse und eine
der beliebtesten Haltestationen auf der Entdeckungstour für Touristen
und Einheimische.
Der Blick über die gesamte südliche
Halbinsel, sowohl West- als auch Ostküste, ist fantastisch.
Die Investition aus dem Staatssäckel belaufen sich dabei auf etwa
118.000 € .
Sport-Fest, -Show und
-Ausstellung in Pozo Negro
Vormerken für alle April-Besucher auf
Fuerteventura. Vom 19. bis 22. April findet auf dem Messegelände bei
Pozo Negro die heimische Sport-Messe statt.
Die im Vorjahr erstmals abgehaltene Messe
für Sportartikel aller Art hatte somit die Taufprobe erfolgreich
bestanden, um zu einer erneuten Auflage zu animieren.
Alle die, die einen Stand betreiben
wollen, haben noch bis zum 09. März die Möglichkeit, diesen beim 'Departamento
de Deportes del Cabildo' schriftlich mittels eines Formulars zu
beantragen. Den Vordruck erhalten Interessierte beim Sportamt in Puerto
del Rosario, C/ Doctor Fleming Nº 1. Weitere Informationen dazu sind
erhältlich unter 928 85 20 13 oder 928 53 20 96 (bitte Spanisch
sprechen!)
Es werden auch noch Freiwillige für verschiedene
Sport(geräte)-Demonstrationen, sowie freiwillige Helfer für die Dauer
der Veranstaltung gesucht. Weitere Auskunft dazu auch unter einer der o.
a. Telefonnummern.
Fred. Olsen Express vergünstigt
die Tarife
Die auf dem kanarischen Archipel
operierende Reederei Fred Olsen hat eine Vergünstigung der Fährpreise
angekündigt.
Seit dem 1. März gibt die Reederei die
günstigen Erdölpreise der Vormonate direkt an ihre Passagiere weiter. Je
nach Fährroute sind Preisnachlässe von 14 € oder mehr möglich, welches
vor allem dem Transport- und Schwerverkehr zugute kommt, aber auch
'Otto-Normalverbraucher' profitiert von den Preissenkungen.
Die Inseln rücken wieder ein wenig näher zusammen!

Fahrpläne, Preisliste und direktes Buchen auch auf der Internet-Seite
der Fred Olsen Reederei unter
http://www.fredolsen.es/lineas/index.asp
Und für alle, die die
Mondfinsternis verpasst haben....
Von Samstag auf Sonntag letzter Woche
war bei sternenklarem Himmel von den Kanaren aus die vorerst letzte
'totale Mondfinsternis' hervorragend zu verfolgen.
Gegen 22.00 Uhr hiesiger Zeit begann das
Schauspiel. Gegen Mitternacht war dann der Mond vollkommen im Schatten
unserer Erde, bis in den frühen Morgenstunden der Mond wieder in voller
Größe am Himmel stand.
Unsere Aufnahme sind auf Fuerteventura aufgenommen worden, in der
'Wüste' hinter Costa Calma.

Die nachstehende Aufnahme ist mit einer
Verschlusszeit von 1,3 Sekunden und einer Blendenzahl von f 4,5
aufgenommen.
Auf dem Mond sind links oben noch gut die letzten Sonnenstrahlen zu
sehen, bevor sich die Erde auch noch komplett davor schob.

Die nächste totale Mondfinsternis wird
bereits von der Mutter Erde aus am 28. August zu sehen sein, allerdings
muss man dafür schon etwas weiter reisen. Sie wird zu sehen sein in den
Nachtstunden von Montag, dem 27.08. auf Dienstag, den 28.08.2007 in
Ost-Asien, Australien, dem Pacific und Amerika.
Wer von Europa aus zusehen will, muss sich gedulden bis zum 21. Februar
2008. An jenem Donnerstag ist die totale Mondfinsternis zu beobachten
von Europa, Afrika, Amerika und dem Zentral-Pazifik aus.
Tages-/Zeitangaben sind amerikanische Ostküstenzeit. Mehr Information
dazu gibt es auf der Web-Seite der amerikanischen Regierung, mit dem
Programm der NASA unter
http://sunearth.gsfc.nasa.gov/eclipse/lunar.html
Bitte beachten: Die Fotos sind KEIN
PUBLIC DOMAIN !
Terminal ohne Verbindung
Seit guten eineinhalb Jahren stehen im
Gemeindekreis Pájara mehrere dieser 'Wundertüten'-Konsolen, verteilt in
den Ansiedlungen Jandía / Morro Jable, Costa Calma, Pájara...

Nicht nur die Besucher, die bereits
mehrmals in den vergangenen 18 Monaten den Süden besuchten, sondern auch
Einheimische fragen sich beim Vorübergehen, WAS wohl darin versteckt
ist...? Gelüftet wurde das Geheimnis durch einen wohl extrem
Neugierigen, der es sich nicht nehmen lassen wollte, einen 'Blick ins
Innere' zu werfen. Zum Vorschein kam ein Endterminal, welches – laut
Angaben aus der Gemeinde Pájara – für den Urlauber, Besucher oder auch
Einheimischen vor allem für den Tourismus relevante Informationen direkt
zum Abfrager bringt. Über das mitinstallierte Telefon können spezielle
Anfragen direkt über eine Service-Info-Leitung mehrsprachig abgefragt
werden. Detailliertere Auskünfte waren nicht zu erhalten, auch nicht,
WANN jene Terminals erstmals in Betrieb genommen werden.
Der Hund – der beste Freund des
Menschen?
“Ja” und “Nein” – so verschieden sind
die Meinungen zwischen Hundbesitzern und jenen, die nie einen Hund
halten würden — und selbst in der Community der Hundehalter gehen die
Meinungen weit auseinander – und noch mehr, falls es sich um sogenannte
“gefährliche Hunderassen” handelt.
Vergangenes Wochenende, an einem gut
besuchten Strand auf Fuerteventura, in unmittelbarer Nähe eines
Chiriguitos... — Es fühlte sich niemand durch den Hund ernsthaft bedroht
— der Boxer war ein Jungtier, allerdings waren die Proteste der
Anwesenden wegen des Hundes am Strand doch nicht zu überhören und selbst
die Kellner an der Strandbar wurden von erbosten anwesenden Urlaubern
und Gästen um Abhilfe gebeten, manch einer verlangte die Polizei...
Der Strand ist an diesem Abschnitt durch
eine Informationstafel der Gemeinde Pájara als Badestrand ausgewiesen;
u.a. ist das Campen, Müll deponieren und Mitnehmen von Tieren aller Art
hier nicht gestattet!
Die junge Dame scheint dies
nicht beeindruckt zu haben, bis...

...unsere Kamera von der 'Lady' entdeckt
wurde...

...danach wurde schnell der Hund angeleint und man zog von dannen...
Der spanische Gesetzgeber regelte – nach
dem Vorbild anderer europäischer Länder – im Jahre 1999 per Erlass jene
Lücke.
(Ley 50/1999, 23 de Diciembre, Régimen Jurídico de la Tenencia de
Animales Potencialmente Peligrosos;
Web-Link:
http://noticias.juridicas.com/base_datos/Admin/l50-1999.html ;
auf Spanisch)
Dies geschah nicht, um den Streit zwischen den “Für-und-Wider”-Kontrahenten
zu schlichten, sondern: Nach mehreren Angriffen verschiedener
Hunde(-rassen) auf Kinder und Erwachsene mit fatalem Ausgang , die in
der spanischen Presse wochenlang und titelseitenfüllend publiziert
wurden, sah sich der spanische Gesetzgeber gezwungen, endlich zu
reagieren.
Das damals eiligst verabschiedete Gesetz
wurde in einer überarbeiteten Neufassung im Jahre 2002 ergänzt und
erweitert und im "Boletín Oficial del Estado BOE" (dem staatlichen
Generalanzeiger) mit dem “Decreto 287/2002, de 22 de Marzo” unter
der Nummer BOE74/2002 am 27. März 2.002 veröffentlicht.
Geregelt wurde in diesem nachgeschobenen
Dekret eine genauere Spezifikation, WELCHE Hunderassen als 'gefährlich'
eingestuft werden, WIE diese Hunde gehalten werden müssen, WER jene
Hunde besitzen darf (und wer nicht!), sowie die sonstigen
Voraussetzungen, die ein Hundehalter im Allgemeinen und für die
speziellen, gefährlichen Rassen erfüllen muss.
Grundsätzlich sei dazu gesagt, dass ALLE Hunde in der Öffentlichkeit
angeleint geführt werden müssen – ob groß, ob klein, ob gefährlich oder
nicht! Das in der als 'gefährliche Rasse' eingestufte Tier muss einen
Maulkorb in der Öffentlichkeit tragen – ohne Ausnahme.
Der Halter jeden Hundes muss diesen bei
der Gemeinde (an-)melden, bei speziellen Rassen zusätzlich eine
Erlaubnis beantragen und eventuell in einem physisch-psychologischen
Test die Fähigkeit, das Tier dominieren zu können, nachweisen. Für
staturmäßig große Hunde kann zudem der Nachweis über eine adäquate
Unterbringung verlangt werden. Eine (Haftpflicht-)Versicherung
ist unerlässlich.
Einige Hundebesitzer, und hier vor allem
– aber nicht nur! - residente Wahlspanier, sind oftmals nicht gut
informiert über jenen Gesetzeserlass und dessen Auswirkungen. Die
Bußgelder im Fall der Fälle können schmerzhafte 3.000 € erreichen, dazu,
je nach Vorkommnis, eventuelle Schadensersatzforderungen von privater
Seite.
Beachten Sie bitte: die Unkenntnis oder
Unwissenheit über ein Gesetz befreit nicht von dessen Erfüllung!
Auch wenn Ihr Hund der “aller-aller-aller-liebste”
auf der ganzen Welt ist, der “keiner Fliege was zu Leide tun könnte” und
“gar nicht weiß, wozu er seine Zähne hat”.... - das wissen im besten
Fall nur Sie als sein “Herrchen” oder “Frauchen”! Die meisten anderen
Passanten, Spaziergänger, Strandbesucher sind da oftmals ganz anderer
Ansicht...
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