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Der Guanche kehrt vorerst nicht in
seine Heimat zurück Im
Museum 'Antropolíco de Madrid', dem Anthropologischen Museum in der
spanischen Hauptstadt, ruht die Mumie eines Guanchen, der wohl vorerst
nicht auf die Kanaren zurückkehrt — erst recht nicht nach Fuerteventura,
da es hier selbst an den minimalsten Installationen zur sach- und
fachgerechten Unterbringung des äußerst fragilen Skeletts fehlen würde.
Die spanische Kulturministerin Carmen
Calvo hat auf eine offizielle Anfrage des Senators im kanarischen
Parlament, Ricardo Melchior, in einer Sitzung des Senats heute morgen so
geantwortet: Die Regierung hätte “die Rückgabe der Guanchen-Mumie an die
Kanaren nicht in ihren Plänen”, obwohl in den Vorwochen gemunkelt wurde,
die Mumie dieses kanarischen Ureinwohners könnte in absehbarer Zeit an
das Archäologische Museum auf Teneriffa übergeben werden.
Begründet wurde von der Ministerin, jenes
'außergewöhnliche Stück' ist ein fundamentales Unikum des Nationalen
Anthropologischen Museums und repräsentiert ein “allgemeines Gemeingut
des Staates” und somit auch der Kanaren – aber halt im fernen Madrid.
Die kanarische Regierung wird sich wohl
mit der Erklärung der spanischen Kulturministerin nicht zufrieden geben.
Immerhin war in einer Abstimmung des Senats vor neun Monaten über die
Rückführung der Mumie und die notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen positiv
entschieden worden.
Hier scheint noch nicht das letzte Wort
gesprochen worden zu sein. Fortsetzung folgt....

Unser Foto zeigt nicht die Mumie im
Anthropologischen Museum in Madrid, sondern Fragmente
eines anderen Funds auf Fuerteventura, ausgestellt im 'Centro de
Artesanía de
Antigua' in der gleichnamigen Gemeinde.
Die Kampagne 'Fuerteventura,
queremos ponerte bonita!' geht weiter
Das heimische Umweltministerium, in
Zusammenarbeit mit der kanarischen Regierung, den Gemeindeverwaltungen
und lokalen Organisationenen und Privatinitiativen, räumt die Insel auf.
Gemeint ist die Beseitigung von Müll
aller Art – Autowracks, ausgediente Waschmaschinen, Matratzen und
sonstige Sperrgüter, Restmülltüten und Unrat jeglicher Herkunft, der
achtlos überall dorthin geworfen oder vom Winde verweht wurde, wo er nun
mal nicht hingehört!
In Tonnen und Kubikmetern gemessen wird
der wöchentliche Erfolg, bei dem in der vergangenen Woche das Volumen
von 45 Kubikmetern in der Küstenzone Jacomar, südlich von Pozo Negro
'aufgeräumt' wurde. Die Unzugänglichkeit der Küstenregion erschwerte den
Abtransport der Tonnenladung, die schließlich mit mehreren Fischerbooten
über den Seeweg an die nächstmögliche Zufahrt gebracht und auf Lastwagen
zum Abtransport verladen wurde.
Weiter geht es diese Woche in 'Las Casas
de Jorós' (auf halbem Weg von Morro Jable an die äußerste Südspitze
Fuerteventuras), dann in Los Alares und dem großen Tal 'Gran Valle' im
nördlichen Teil der Insel.
Die Ausstellung im "Centro Comercial Las
Rotondas" mit 'artistischen Kunstwerken' aus aufgefundenem Müll soll die
Bevölkerung und auch die Besucher der Insel für dieses Thema
sensibilisieren, die Entsorgung ausgedienter Güter umweltgerecht
vorzunehmen.
Batterien, Getränkedosen, Plastiktüten, Autoreifen, ausgediente
Waschmaschinen und sonstige Haushalts- oder Elektrogeräte,
Baumaterialien – die Liste könnte endlos weiter geschrieben werden! Es
gibt fast nichts, was nicht aufgesammelt wurde.

...eines der aufgelesenen
“Schmuckstücke” in unserer Natur...
Restaurierter DODGE,
Kennzeichen: GC-5553
Baujahr: Ende der 20er, Anfang der 30er
im letzten Jahrhundert. Übergesiedelt auf Fuerteventura in den 50ern.
Eingeführt über den (damaligen) Abladehafen bei Matas Blancas, Costa
Calma – zerlegt und mit Eseln und Kamelen über die Bergstrasse nach
Cofete verbracht. Letzter Fahrzeughalter: Gustav Winter.
Wer in den letzten Jahren der Villa
Winter einen Besuch abgestattet hatte, kann sich bestimmt noch an den
verrottenden Laster, der in der dortigen Remise stand und einsam vor
sich hinrostete, erinnern. Die Einwohner von Cofete hatten schließlich
Mitleid und 'vermachten' den ausgedienten LKW der Inselregierung, die
eine sehr detailgetreue Restaurierung des antiken Lastwagens in
Auftrag gaben.
Für die ältesten Bürger Cofetes und Morro
Jables beinhaltet der Dodge-Laster viele Erinnerungen an die damalige
Zeit, war jener in dieser Zeit doch das wichtigste Transportmittel für
Lebensmittel, Baumaterialien, etc. in den wüstenhaften Süden.
Der Laster ging als 'Allgemeines
Kulturgut' in Bürgereigentum über und Mario Cabrero, Präsident des
Cabildo Insular, ist schon dabei, die 'angemessene Unterkunft' für die
Zukunft zu planen (aller Voraussicht nach in Jandía!), wo dann
interessierte Besucher jenem Zeitzeugen in die “Augen” sehen und seine
Geschichte nacherleben können...

Mehr über die Legenden
um Gustav Winter und seine geheimnisumhüllte 'Villa Winter' am
westlichen Bergrücken des 'Pico de la Zarza' kann in unserem aktuellen
Fuerte Fan Magazin nachgelesen werden – die komplette Reportage!
Zum Schluss ein Foto ohne
Kommentar!

Das Schild steht vor der angefangenen,
aber jetzt endgültig mit Baustopp belegten
touristischen Großanlage zwischen Majanicho und El Cotillo
Zur Vergrößerung einfach das Bild anklicken!
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