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Die Landwirtschaftsmesse 2007 in
Pozo Negro übertraf alle Erwartungen
Am vorletzten Freitag stand auf dem Plan
vieler Schulen der Besuch der Ausstellung auf dem Mehrzweckgelände in
Pozo Negro. Am darauf folgenden Wochenende war die FEAGA 2007
Ausflugsziel für viele Inselbewohner — und scheinbar hat sich die
Veranstaltung auch inzwischen bei den ausländischen Residenten
herumgesprochen, die einen Großteil der Besucher ausmachten.

Der 'burro majorero' (der einheimische
Esel) und 'labores tradicionales' (traditionelle Arbeitsweisen), die
Gefügelausstellung und ein Wettbewerb der Brieftauben, der
Kinderliebling 'cabra majorera' (die einheimische Ziege), typische
Lebensmittelprodukte wie der Käse Majorero, Salben und Cremes aus der
Aloe Vera, selbstverständlich die Tomaten, Weine — und als Neuheit
Oliven aus
heimischen Anbau mit Gratis-Verköstigung vor Ort – waren beliebte
Anlaufstationen.


Für technisch interessierte waren
beliebte Anlaufpunkte die Stände der Landwirtschaftsmaschinen,
Sportboote und der Quads, Wasserwiederaufbereitung und
-Verteilungssysteme, Solarpaneele und Windkraftanlagen.
Fast kein Besucher blieb ohne ein Foto
des bereits legendären Kleinlasters des Don Gustavo Winter aus Cofete
und des ersten auf der Insel verkehrenden Linienbusses der Firma
Transgoro S.L., beide mit viel Liebe zum Detail und im Auftrag der
Inselregierung restauriert.

Vertreten waren auch Stände der anderen
Inseln des kanarischen Archipels, die zwar im weltweiten Markt mit den
lokalen Produkten konkurrieren, auf der Messe allerdings eine perfekte
Ergänzug des Gesamtangebots darstellten.
Hunderte Schaulustige versammelten sich
bei der Vorführung der Arbeit der Ziegenhirten. Etwa 500 der ständig
meckernden 'Cabras' wurden in einem Corral zusammengetrieben, Ziegen,
Böcke und 'Baifos' (Zicklein). Eine Demonstration des Ziegen-Melkens und
der Markierung der Jungtiere wurde mit viel Interesse beobachtet und
manch ein Besucher hätte es auch gerne mal selbst versucht...

...und manch einer war nach den
drei Tagen der Veranstaltung etwas müde...
In wenigen Tagen, vom 19. bis 22. April,
steht auf dem Messegelände bei Pozo Negro die hiesige Sportartikelmesse
auf dem Programm. Demonstrationen von Puenting (Bungee-Springen),
Tischtennis, Bogenschießen, Athletik, Modellbau, kanarische und
galizische (endemische) Sportarten, Billiard, rhythmische
Bodengymnastik, Badminton, Fechten, Kanu, Golf, Karting, Reiten – nur um
einige zu nennen – stehen auf dem Programm (neben den bereits
klassischen Sportarten auf Fuerte wie Surfen und Kiteboarding).
Und dann geht's weiter in Antigua. Dort
beginnt am Donnerstag, dem 3. Mai, die seit vielen Jahren etablierte
Messe der Handwerkskunst in ihrer bereits zehnten Auflage.
Vorsicht bei den sogenannten
“Sofort-Krediten”
Die kanarische Regierung
veröffentlichte am 31. März per Presseerklärung aus gegebenem Anlass
eine Stellungnahme zu den in der TV-Werbung und anderen Medien
angebotenen “Sofort-Krediten”, die laut Werbeangaben “leicht, ohne viel
Papiere, innerhalb von 24 oder 48 Stunden, frei zur Verfügung, usw.”
jedermann ohne viel Komplikationen zugestanden werden. Auch
Umschuldungen bei Überfinanzierungen oder das Zusammenlegen von
verschiedenen Krediten oder Darlehen werden dabei angeboten.
Nach Angaben des Generaldirektors des 'Ministero
de Consumo del Gobierno de Canarias', Pedro Rodríguez Pérez, sind diese
Angebote mit Vorsicht zu genießen! Leicht kommt es dabei zu einem
vorgegaukelten, nicht reellen und überhöhten Liquiditätsrahmen des
Konsumenten. Die Amortisierung wird dabei über viele Jahre gestreckt,
was sich vor allem in der Höhe der Gesamtsumme des Kredits mit
Nebenkosten bemerkbar macht — trotz der oft angegebenen niedrigen
Monatszinsen, die allerdings zu einem reellen Vergleich als Jahreszins
hochgerechnet werden sollten.
So steigert sich jene günstige
Endfinanzierung und somit der Zinssatz bei diesen
Sofort-Konsumenten-Krediten leicht auf bis zu 30% (und einige liegen
sogar noch darüber!), verglichen mit lokalen Hausbanken, die je nach
Kredithöhe für Kleinkredite etwa 7-8% kalkulieren.
Auch sind bei diesen Kreditanbietern
eventuelle Rücklastschriften mit extrem hohen Nebenkosten belegt, die
erst im Fall der Fälle auf dem Kontoauszug oder einer Nachlastschrift
erscheinen.
Viele der Kleinkreditanbieter sind nur
Vermittler oder betreiben hauptsächlich andere Gewerbe und vermitteln
diese Sofort-Gelder auf Provisionsbasis, was den Abschluss jener
Kreditverträge nochmals verteuert.
Dazu merkte der Pressesprecher des
Ministeriums noch an, dass fast die Hälfte aller spanischen Haushalt nur
mit finanziellen Schwierigkeiten und Engpässen das Monatsende erreicht,
nicht aufgrund einer einzelnen Hypothek, sondern wegen der Summe der
nebenbei laufenden Kleinkredite!
Neues mobiles Einsatzgerät für
die lokale Polizei
Die Polizei in Morro Jable verfügt
seit vorvergangener Woche über ein neues Einsatzfahrzeug, ein Quad,
ausgestattet mit allem notwenigen Einsatzequipment, wenn auch — bedingt
durch seine Größe — in geringerem Umfang als ein vergleichbares
Straßeneinsatzfahrzeug. Das Fahrzeug wird bereits im Streifendienst
eingesetzt.
Das Cabildo de Fuerteventura (die
Inselregierung) ist damit dem offiziellen Verlangen des Bürgermeisters
von Pájara nachgekommen, der lokalen Polizei ein geeignetes Fahrzeug zur
Verfügung zu stellen, damit auch unzugängliche Strandabschnitte im Süden
dem Auge des Gesetzes nicht verborgen bleiben. Die vorhandenen
Allradfahrzeuge sind für viele Stellen an dem 30-km-Strand nicht das
adäquateste Einsatzfahrzeug, da auch jene zu schwer für die feinsandigen
Strände sind und sich festfahren würden.
Auf dem Foto das neue angeschaffte
Einsatzfahrzeug, ein Quad der Marke Suzuki 4x4 700ccm, womit jetzt in
Pájara zwei derartige geländegängige Quads, in Morro Jable und in Costa
Calma, die Sicherheit der Strandbesucher sicherstellen.

Auf dem Foto v.r.n.l.:
Lázaro Cabrera (Min.f.Sicherheit); Rafael Perdomo (Bürgermeister v.
Pájara); Mario Cabrera (Präsident des Cabildos)
Reporter auf Informationstour
Die nördlichste Gemeinde auf
Fuerteventura, La Oliva, erhielt den Besuch von dreißig Reportern
verschiedener nationaler und internationaler Zeitschriften , die sich
für eigene Reportagen einen persönlichen Eindruck vom Angebot der
Gemeinde auf dem Tourismussektor machen wollten.
Nach einem Besuch bei der
Bürgermeisterin, Claudina Morales, ging es auf Entdeckungstour:
die Dünenlandschaft von Corralejo, die Insel Lobos, das Fischerdorf El
Cotillo und die frisch restaurierte 'Casa de Los Coroneles' in La Oliva
standen auf dem Programm. Den Abschluss bildete ein Besuch des 'Heiligen
Berges Tindaya', wo die schreibende Zunft über die Pläne vom zukünftigen
'künstlerischen Innenleben' informiert wurden.
Nach den verschiedenen Versammlungen
wurde den Teilnehmern dieser abwechslungsreichen Info-Session allerhand
Promotion-Material mit auf den Weg gegeben. Auch weitere
Promotion-Kampagnen werden von der Gemeinde La Oliva mittlerweile
ausgeführt, wie z.B. die neuen großflächigen Lackierungen auf den
lokalen Linien- und Sonderbussen, die Bilderreihen eindrucksvoller
Landschafts- und Detailaufnahmen zeigen, mit welchen man demnächst auch
die lokalen Taxen der Gemeinde La Oliva dekorieren wird.
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