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Straßenarbeiten in Pájara
Der Gemeindekreis Pájara hat vor wenigen
Wochen mit umfangreichen Asphaltierungsarbeiten begonnen. Am Ende der
Straßenarbeiten werden rund 23.000 qm Asphaltdecke erneuert worden sein.
Im Zuge der periodischen Erneuerung der
Straßendecke wurden zudem verschiedene Verkehrsinseln an die teilweise
geänderte Straßenführung angepasst (wie z.B. in Morro Jable am Kreuz zum
Ambulatorio im "Barranco del Ciervo"), welche sich in kürzester Zeit zu
einem stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt entwickelt hat — nicht
zuletzt durch die ständig wachsende Neubesiedlung im Barranco, in dem
u.a. jetzt die Schulen, das Ambulatorio (die Ärztestation) und der neue
Busbahnhof zu finden sind.

In der kommenden Phase werden die
Altstadt Pájara und die benachbarten Siedlungen Toto, El Cardón, etc.
eine neue Teerdecke bekommen. In diesem Zusammenhang bedankt sich die
Stadtverwaltung für das Verständnis der Bevölkerung für die
Behinderungen, die sich im Zuge der Erneuerungsarbeiten ergeben (haben).
Oltimer-Ausstellung in Gran
Tarajal
Aus Anlass der öffentlichen Ehrung
verschiedener Personen, die sich auf dem Sektor des kommerziellen
Transports auf der Insel verdient gemacht haben, und im Zuge der
Veranstaltung der Consejería de Transportes y Comunicaciones del Cabildo
Insular (des Transport- und Verkehrsministerium der Inselverwaltung),
schlug das Herz eines jeden Oldtimer-Liebhabers bei dieser Veranstaltung
höher.

Nach der Festansprache des
Inselpräsidenten Mario Cabrera und der anschließenden Aufführung des
bekannten Satire-Duos "Piedra-Pómez" in der Veranstaltungshalle von Gran
Tarajal wurde die Auto-Show eröffnet. Neben dem bereits legendären
Kleinlaster des Gustavo Winter aus Cofete, stellten viele Einheimische
ihre Schmuckstücke aus vergangenen Zeiten dieser Ausstellung zur
Verfügung, andere reisten aus den Nachbarinseln Lanzarote und Gran
Canaria an. Groß und Klein erlagen dem Charme der Volkswagen Käfer,
Mercedes Benz, Opel, Citroën – und manch einem lief eine Träne über die
Wangen, wegen der “guten, alten Zeiten”....
Neue Sportplätze
Vergangenen Monat fand die Einweihung
des neuen Fußballplatzes in Tarajalejo statt, der nach den zig Jahren
als 'Sandplatz' jetzt endlich eine Kunstrasendecke erhielt. Eine
Investition von rund 450.000 €, die auch die Montage einiger
Sonnenenergiepaneele einschließt.
Noch in der Bauphase befindet sich der
Sportplatz in Costa Calma, über den wir schon mehrmals berichtet hatten
– vor allem wegen seiner langen Anlaufzeit von vielen Jahren bis zu
seinem Baubeginn. Für hiesige Verhältnisse ein Fußballstadion der
Superlative, und nicht nur der Investition von fast 1.000.000 € wegen.
Es dauert wohl noch zwei bis drei Monate, bis er bespielt werden kann,
aber hier schon mal vorweg eine Ansicht des Fußballfeldes — sieht schon
gar nicht so schlecht aus!

Erneuerbare Energien
Nach der Windkraft wird auf
Fuerteventura seit geraumer Zeit auch mit fotosensiblen Energiepaneelen
experimentiert. Während der Installation von Windkraftenergieparks stets
große Bedenken von vor allem Umweltschützern entgegen stehen, hat der
Ausbau mit Sonnenenergiepaneelen nicht mit diesen Problemen zu kämpfen.
Bislang war der Wirkungsgrad der
Sonnenenergiezellen jedoch noch nicht ergiebig genug, allerdings hat die
Forschung auf diesem Sektor große Fortschritte gemacht. Die neuen
CIS-Paneele (genaue Bezeichung: CuInS2-Solarzelle, eine spezielle
Silizium-Verbindung, die das Licht absorbiert) sind die bislang besten,
die der Markt hervorgebracht hat.
Die größte dieser Sonnenenergieanlagen
auf dem kanarischen Archipel befindet sich in Gran Tarajal, finanziert
über eine Eigeninitiative der Brüder González-Ramírez. Die Installation
der ersten Solarzellen begann bereits im Jahr 2004 und die
Energiesparinvestition endete vorerst vergangenes Jahr. Es summieren
sich auf dem Terrain 1320 Sonnenpaneele an 66 Konvertern mit einer
Produktionsleistung von je 100 kW.

Das Bild zeigt einen Teil der
Sonnenenergieanlage in Gran Tarajal, inspiziert vom Abgeordneten des
Ayuntamiento de Tuineje, Salvador Delgado, und dem Abgeordneten für
Staatsinvestitionen Jorge Alfonso.
Auch in anderen Orten und vielen
Privathäusern treten vermehrt die Energiegewinner der Solartechnik auf.
Bislang nur für eine kurzzeitige Beleuchtung einer Bushaltestelle oder
Gartenanlagen eingesetzt, werden inzwischen komplette Steueranlagen mit
Solarenergie betrieben. Bei den Solarpaneelen auf dem folgenden Foto
reicht die gewonnene Energie aus den Fotozellen, die dahinter liegende
Steuerzentrale in einer Neusiedlung bei Tesejerague komplett zu
versorgen.

Auf Fuerteventura gibt es inzwischen von
Norden bis Süden verschiedene Firmen, die sich in der Technik,
Installation und Wartung auf dem Solarenergiemarkt spezialisiert haben.
Zuschüsse für Firmen- und Privatinvestitionen werden von der kanarischen
Regierung auf Antragstellung gewährt, die zudem von verschiedenen
Forschungsprojekten des Instituts für Neue Technologien, je nach deren
Budget, zusätzlich bezuschusst werden können. Antragstellung kann über
einen Installateur erfolgen oder direkt bei der kanarischen Regierung.
Weitere Information und Auskünfte können im Gebäude der Inselregierung
in Puerto del Rosario erfragt werden.
Warnschilder an Palmen
Unsere Redaktion erreichen immer
wieder Anrufe und Anfragen über die Gefahrenschilder, die an Palmen auf
der gesamten Insel angebracht sind (siehe Foto). Dabei handelt es sich
tatsächlich um Warnhinweise (peligro = Gefahr). Auf dem Schild steht
weiter: "...die Pflanzen sind mit pflanzensanitären Produkten behandelt
worden".

Der Grund war ein kleiner Borkenkäfer,
der bei einer unbehandelten Ladung ägyptischer Palmen vor etwa zwei
Jahren auf die Kanaren eingeschleppt worden ist. Dieser rote Käfer mit
dem unaussprechlichem Namen 'Rhynchophorus ferruginus' , auf Deutsch 'Palmrüssler',
setzt sich in der Palmkrone fest und bohrt die Palmen von innen her auf,
um seine Nachkommen mit Flüssigkeit zu versorgen.
Zum Opfer gefallen sind dem Palmbohrer
jedoch weniger Palmen als befürchtet. Die großen Palmenhaine wie in
Costa Calma und Costa Caleta werden jedoch noch weiterhin regelmäßig
gespritzt, bis eine Eindämmung der Ausbreitung des Käfers mit Sicherheit
bejaht werden kann.
Weiteres darüber kann in unseren
Fuerteventura-News vom
18.01.2006 nachgelesen werden.
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