Bald Mehrzweck-Rettungshubschrauber mit Base auf Fuerteventura?
Auf einer Routineversammlung des Präsidenten der Inselverwaltung, Mario
Cabrera, mit verschiedenen Politikern aus der spanischen Regierung und
den Vertretern des Justizministeriums der kanarischen Regierung, stand
als Tagespunkt die Frage eines ständig stationierten Helikopters für
einen Mehrzweckeinsatz auf den östlichen Inseln, Fuerteventura und
Lanzarote, auf dem Plan.
Der derzeitig je nach Bedarf auf Fuerteventura oder Lanzarote
stationierte Hubschrauber leistet nur Noteinsätze für einen etwaigen
dringenden Krankentransport nach Gran Canaria. Falls dieser sich gerade
nicht auf Fuerteventura befindet, wird bisher ein eigens für diesen
Zweck zur Verfügung stehender Helikopter extra von Gran Canaria
geordert, statt auf den evtl. auf Lanzarote zur Verfügung stehenden
zurückzugreifen.
Im gleichen Zuge wird an die Notwendigkeit der Einrichtung einer eigenen
Notfallzentrale (zu erreichen unter 112) erinnert, da die Anrufe unter
dieser Nummer zur Zeit noch nach Gran Canaria umgeleitet werden, um dann
von dort aus die notwendigen Maßnahmen im Falle eines Notfalls zu
organisieren.
Angesprochen wurde auf der Versammlung auch die Notwendigkeit der
Gründung je eines Straf- und Sozialgerichts. Beruhend auf der
gestiegenen Zunahme der Bevölkerung Fuerteventuras ist dies
unverzichtbar geworden. Wer schon einmal einen Arbeits-gerichtsprozess
anberaumt hatte, kann eine mehrmonatige Wartezeit auf einen
Gerichtstermin schlecht nachvollziehen.
Dazu sei gesagt, dass Fuerteventura noch zur Gerichtsbarkeit Lanzarotes
gehört und die Termine von dort lediglich zurück nach Fuerteventura
verwiesen werden.
Weitere staatliche Dezentralisierung geplant
Bürgernähe und schnellere Bearbeitung sind die Vorgaben in allen
amtlichen Institutionen seit geraumer Zeit.
Gut geheißen von der Generaldirektion der Grundbuchverwaltung und des
Justiznotariats der spanischen Regierung ist die Verlagerung eines Teils
des Grundbuchamts von Puerto del Rosario in den Süden der Insel.
Die Grundbuchämter Nº 1 und Nº 2 sind beide in der Hauptstadt
angesiedelt. Während das erstere die Eigentumsverhältnisse in den
nördlichen Inselgemeinden verwaltet, sind im zweiten Amt die Eigentümer
von Grundbesitz in den südlichen Gemeinden erfasst: Pájara, Betancuria,
Tuineje und Antigua.
Seit vielen Jahren von den Bürgern aus diesen Gemeindekreisen gefordert,
ist nun inzwischen auch die digitale Infrastruktur, sprich Informatik,
die notwendig für die erstrebte Dezentralisierung ist, auf dem Stand,
dies zu erlauben, ohne die Verbindung der verschiedenen Ämter
untereinander zu behindern oder gar zu unterbrechen.
Hoteleinweihung auf Fuerteventura
“Barceló Jandía Playa” ist der Name des kürzlich neu eröffneten Hotels
im Süden von Fuerteventura. Es ist damit das vierte der spanischen
Gruppe 'Barceló Hotels and Ressorts' auf unserer Insel.
Wie schon aus dem Namen hervorgeht, ist der neue Hotelkomplex mit fünf
Pools, Sportplätzen aller Art, Mehrzwecksälen und Diskothek in der
Touristikzone Playa de Jandía angesiedelt, direkt am nördlichen Eingang,
gegenüber den großen, weißsandigen Stränden, mit Blick über die gesamte
lang gezogene Bucht.
Das Hotel zählt 628 Doppelzimmer, 18 Juniorsuites und 3 Suites, die auch
gehobenen Ansprüchen Rechnung tragen. Zum Wohlfühlen, Erholen und der
Gesundheit zuliebe stehen ein Fitnesszentrum, ein Wasserbad mit
Solarium, Jacuzzi und klimatisiertem Außenpool sowie ein Schönheitssalon
mit Massage und Hydromassage zur Verfügung.
Der anspruchsvolle Gast kann einen erweiterten Service über den
'Premium-Club' buchen, bei dem den eingeschriebenen Gästen weitere
Installationen exklusiv zur Verfügung stehen.
Das Hotel ist aber nur ein Teil des dort entstehenden Komplexes, der in
seiner Gesamtheit einmal etwa 4000 Gästen Unterkunft bieten wird. Das
vorgelagerte Shopping-Center komplettiert das Logisangebot.
Der Hafen in Puerto del Rosario wird für Kreuzfahrtschiffe erweitert
Die Hafenverwaltung hat den Ausbau des ersten Bauabschnitts zur
Erweiterung der Hafenanlage in Puerto del Rosario öffentlich
ausgeschrieben.
Der Ausbau soll mit einer Bauzeit von 30 Monaten und einem Volumen von
über 15 Millionen Euro in der Fertigstellung der ersten Phase den
Notwendigkeiten für Kreuzfahrtschiffe Rechnung tragen, denen eine eigene
Anlauf- und Liegestelle zur Verfügung stehen wird.Geplant sind 300 Meter
Liegeplatz und unabhängige Versorgungsinstallationen.
Der Umbau war notwendig geworden, da Puerto del Rosario sich als
Anlaufhafen für Kreuzfahrtschiffe auf ihrem Atlantikkurs seit einigen
Jahren etabliert hat.
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