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Sheraton Fuerteventura Beach
Golf & Spa*****
Zur
Zeit noch in Konstruktion ist der Abschluss der Arbeiten des neuen
Luxus-Hotels für Ende 2005 geplant. Der Konstrukteur, die spanische
Firma Anjoca, hat mit der US-amerikanischen Hotelkette Starwood ein
Abkommen zur Bewirtschaftung des neuen 266-Zimmer-Komplexes
ausgehandelt.
Die Kette Starwood
betreibt bereits zehn Hotelkomplexe in Spanien, zuzüglich der sieben,
die sich gerade noch im Bau befinden. Aus Direktionskreisen war zu
hören, man setze für die Zukunft auf Zielgebiete wie die Kanarischen
Inseln, da die finanziell gut situierte Klientel der Luxushotels
Urlaubsdomizile mit einem Angebot von Sonne und Strand vorzieht — neben
anderen Annehmlichkeiten wie dem Vorhandensein von Gesundheits- und
Spa-Zentren
(SPA = salud por agua, Gesundheit durch Wasserbehandlungen; Anm.d.Red)
und einem Spielplatz für das 'Lieblingsspiel der Reichen', sprich: Golf.
Das Hotel ist auf
einem Gelände von 2 Millionen Quadratmetern angesiedelt, zusammen mit
weiteren drei Hotels der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorien, mehreren
Pools und Hallen-schwimmbädern, Einkaufszentren, Restaurants, Bars,
Tennis- und Golfplätzen und einem langen "Etcetera".
Die Investition der
Firma Anjoca sieht — inklusive der 50-Millionen-Kostenkalkulation des
Sheraton — eine Summe von etwa 600 Millionen Euro vor, von der ein Teil
schnellstens zurückfließen soll aus dem Verkauf der ins Gelände
eingegliederten 1.500 Luxusvillen, die an gut situierte In- und
Ausländer verkauft werden.
Der Komplex befindet
sich im Süden von Caleta de Fustes/Costa Caleta, und beim Vorbeifahren
kann man sich von den Ausmaßen des mehr als
Eine-halbe-Milliarde-Unternehmens in etwa ein Bild machen.
TUI bald mit kanarischer
Beteiligung!
Zwei kanarische Giganten, die Firmen Lopesan und Satocan, wollen vor
Ablauf dieses Jahres den Deal unter Dach und Fach gebracht haben: den
Kauf von 31% der Aktien des größten europäischen Reiseveranstalters TUI.
Der Verkäufer ist die
deutsche Bank West-LB, die sich aus Wettbewerbsrechten von ihrem Anteil
auf dem Reisesektor trennen muss. Als Verkaufssumme stehen 1.200
Millionen € zur Debatte, und aus Direktionskreisen der West-LB war zu
hören, dass es schwer gefallen war, einen liquiden Käufer für dieses
Potenzial zu finden.
Aktienkurs der TUI
hatte sich in den letzten Monaten an der Börse nach der Veröffentlichung
der Zahlen für das abgelaufene Jahr 2003 mehr als verdoppelt, was einige
Mitbewerber um die Beteiligung bei TUI zum Rückzug ihrer Angebote
veranlasste. Laut den veröffentlichten Zahlen hat sich der Gewinn des
Reiseunternehmens verachtfacht, und die Aktien an der Börse stiegen von
7,00 € auf über 15,00 € pro Aktie.
Auf den Kanarischen
Inseln kontrolliert die TUI zur Zeit 40 Hotels, die 14% des gesamten
Angebots an Gästebetten auf den Kanaren widerspiegelt. Insgesamt stehen
zur Disposition der TUI 152.000 Gästebetten auf der ganzen Welt,
aufgeteilt in 286 Hotels, überwiegend in Europa, Afrika und dem
amerikanischem Kontinent. So gehört, unter anderen, die Hälfte der
Hotelkette RIU dem deutschen Urlaubsriesen, und zu 100% die Robinson
Clubs auf Fuerteventura.
Weiter unterhält die
Touristik Union International eigene Fluglinien. Dazu gehören die
Britannia (jetzt firmierend unter dem neuen Namen Thompson),
Thompson.fly.com, Britannia Nordic, Hapag-Lloyd, Hapag-Lloyd Express,
Neos und Corsair. Die TUI präsentiert auch unter anderen Firmennamen ihr
Angebot: TUI Nordic, Thompson, Fritisdisresor, Star Tour, Finnmathat,
und vielen mehr.
Die Finanzierung des
Kaufs/Verkaufs soll über fünf beteiligte Banken ablaufen: die spanischen
Banken 'Santander Central Hispano', 'BBVA' und 'La Caixa', sowie die
beiden deutschen Banken 'Dresdner Bank' und 'Deutsche Bank'. Andere, vor
allem kanarische Ableger verschiedener Banken, hatten vor der
dargelegten Summe von über eine Milliarde Euro zum Rückzug geblasen.
Mit dem Paket von
31,7% wird das Konsortium aus den beiden Baugiganten etwa 25% aller
Gästebetten auf dem Archipel mitkontrollieren, was eine stabilere
Zukunft auf dem Tourismussektor — sprich: Belegung der Hotels — mit sich
bringen könnte.
Investitionen zur Verbesserung
der Wasser-Versorgung
Die
'Junta de Consorcio de Abastacimiento de Aguas de Fuerteventura' (CAAF),
der hiesige Wasserversorger, hat auf seiner letzten Sitzung eine
Erneuerung von sechs Pumpstationen im Inselinneren, und somit eine
Verbesserung der Wasserversorgung, beschlossen. Die vorzunehmende
Investition in Höhe von 180.000 Euro wird von der Inselregierung
subventioniert.
Die immer
wiederkehrende gleiche Beschwerde der Wasserverbraucher auf
Fuerteventura bezieht sich auf den Druckverlust während der Morgen- und
Abendstunden, welcher vor allem der extremen Wasserentnahme in diesen
Stunden seitens der Hotels zugrunde liegt. Durch die gleichmäßige
Verteilung der sechs zu erwartenden Wasserpumpen, soll dieser Engpass
durch die Erhöhung des Drucks beseitigt werden.
Als weiterer
Tagespunkt stand auf der Liste die Ausgleichung der Schulden der sechs
Gemeinden auf Fuerteventura, die sich im Laufe der letzten Zeit durch
unpünktliche Zahlungen summiert haben, und im Falle vom Gemeindekreis
Pájara eine Summe von 790.000 Euro erreicht haben. Auch hier sind
Lösungen mit dem Grossteil der Gemeindevertreter gefunden worden.
Im gleichen Zuge
verlautete aus der Gemeinde Pájara, man habe in vier Hotels in Jandía,
teilweise in langjährigem Betrieb, Wasserentsalzungsanlagen stillgelegt
und versiegelt, die ohne die entsprechende Erlaubnis von den Hotels
betrieben wurden. Auf die Spur ist man gekommen, als man die
Monats-/Jahresabrechnungen über den Wasserverbrauch aller Komplexe
verglich und einen minimalen Konsum der betreffenden Hotels feststellte.
Da jene Hotels allerdings das Abwassersystem des Wasserkonsortiums auch
zum Abführen ihrer Abwässer aus den Entsalzungsanlagen benutzten, ohne
einen entsprechenden Obolus dafür zu entrichten, sah man in der Gemeinde
keine andere Lösung, als die von den Hotels illegal betriebenen Anlagen
zu schließen.
Betroffen sind die
Appartementanlage Jandía Mar Sol, der Club Aldiana, der Club Robinson
Jandía Playa und das Hotel RIU Palace. In den Hotels selbst stellt der
Hotelgast keinen Unterschied fest, da jene Anlagen bereits an das
öffentliche Wasserversorgungsnetz angeschlossen sind, und lediglich ein
Hebel umgelegt zu werden brauchte.
Gute Aussichten für einen
Kurzabstecher auf die Kanaren über die Wintermonate
Wer
hat nicht schon mal daran gedacht, der grauen und kalten Winterzeit für
ein paar Tage zu entfliehen und etwas Sonne und Wärme zu tanken. Das
ideale Ziel dafür in der kalten Jahreszeit sind die Kanarischen Inseln
mit ihren dauerhaften Frühlings-temperaturen.
Um den Entschluss zu
erleichtern, haben die deutschen Reiseveranstalter angekündigt, die
Preise in dieser Zeit für das Urlaubsziel Kanaren zu senken, trotz der
gestiegenen Kosten, die vor allem die Erhöhung des Erdöls hervorgerufen
hat. Allen voran der Reiseveranstalter Thomas Cook, der eine 10%ige
Senkung vorsieht, gefolgt von den 6% des Unternehmens ReWe, 5% senkt TUI
und 4% Preisnachlass gibt es auf die Angebote von Alltours.
Auch andere
Reiseveranstalter haben eine Preissenkung in der Winterzeit für
Urlaubssuchende, Sonnenhungrige und all die, die 'reif für die Insel'
sind, parat, die Sie am besten in Ihrem Reisebüro erfragen können. Bis
bald...!
Verfahren gegen Beamte der
Guardia Civil wegen angeblicher unrechtmäßiger Verwertung von
Bootsmotoren eingestellt
Wir
berichteten in der vorletzten Heftausgabe des Fuerte Fan Magazins über
die Einleitung eines Verfahrens gegen mehrere Beamte der Guardia Civil
des Postens in Gran Tarajal, aus deren Depot mehrere Dutzende von
beschlagnahmten Bootsmotoren 'abhanden' gekommen waren.
Laut Aussagen der
beschuldigten Beamten waren jene allerdings als 'Bezahlung' für
Dienstleistungen an Dritte ausgehändigt worden. Jene 'Dienstleitstungen'
waren Reparaturen an verschiedenen Fahrzeugen des Automobilpark der
Guardia Civil, sowie Arbeiten am und um das Dienst- und Wohngebäude der
Beamten der Kaserne am Stützpunkt in Gran Tarajal.
Somit habe sich kein
Beamter in irgendeiner Weise unrechtmäßig bereichert, was die ASIGC (die
Dachorganisation zur Überwachung der Tätigkeiten der Beamten der Guardia
Civil) vor einem Jahr zur Einleitung eines Dienst- und
Strafrechtsverfahren veranlasste und das nun von der Richterin am
Amtsgericht in Puerto del Rosario Mitte Oktober zu den Akten gelegt
wurde.
Bewiesen ist
allerdings, dass die aus dem Depot verschwundenen Bootsmotoren, die
allesamt von den Booten der Schwarzimmigranten, die die Meeresenge
zwischen Afrika und den Kanarischen Inseln durchquerten, stammten, als
Gegenleistung an Firmen und Unternehmer aus dem Gemeindekreis
ausgehändigt wurden, als Bezahlungen für erbrachte Leistungen, die der
Staat in seiner Funktion als oberster Dienstherr hätte begleichen müssen
- aber nicht beglichen hatte.
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