| Las Playitas ist
ein malerisches kleines Fischerdorf mit schwarzem Strand,
dessen Häuser terrassenförmig auf den umliegenden Hängen "kleben".
Schmale, winklige Gassen prägen den Ort und zur Siesta herrscht eine
schläfrige Stille, wenn die Sonne die windgeschützte Bucht in den
Wintermonaten wärmt oder in den Sommermonaten aufheizt.
Ein Geheimtipp für Urlauber, die
touristisches Getümmel nicht mögen.
Die Ferienunterkünfte des Ortes
bieten keinen Luxus, nur den notwendigen Komfort – dafür aber Stille
und Beschaulichkeit. Man erfragt sie direkt vor Ort in den Bars.
Sie befinden sich in alten
Fischerhäusern, von denen keines dem anderen gleicht. Jedes von
ihnen hat seine Pflanzen, vor allem Schatten spendende Pfefferbäume
und Bougainvillas, und fast jedes hat eine eigene Dachterrasse mit
Blick aufs Meer.
Die gleiche Ruhe wie der ganze Ort
strahlen auch die Restaurants aus. Bei Victor (gegenüber den beiden
Bars in der Mitte des Ortes) kann man wunderbar Fisch essen: unter
der Woche abends, an den Wochenenden schon ab Mittag. Auch im
Restaurant Povril bekommt man gut und reichlich zu essen.
Kurz vor Las Playitas zweigt links
eine schmale, asphaltierte Strasse zum Leuchtturm an der "Punta de
la Entallada" ab. Nach einigen Kilometern auf der sich zwischen
sanften Hügeln hindurch windenden Straße glaubt man sich im
Märchenland: Weit vorn, hoch oben auf dem Berg prangt ein
wunderschönes Gebäude. Dieser ungewöhnliche Leuchtturm stammt aus
dem 18. Jahrhundert und ist erstaunlich sorgfältig ausgeführt: als
stolze Festung mit quadratischem Innenhof, gemauert aus schwarzen,
weiß vermörtelten Steinen, die Kanten rot abgesetzt. Es heißt, er
habe einen „Zwilling“ an der Afrikanischen Küste. Ist der Weg nicht
durch eine Schranke versperrt, kann man dieses Baudenkmal auch aus
der Nähe betrachten und überdies die Aussicht über weite
Küstenstrecken bis nach Esquinzo genießen. |