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Fuerteventuras größte
Stadt, Puerto del Rosario (auch kurz “Puerto” genannt), ist auch
gleichzeitig die Hauptstadt der Insel. Zum Gemeindebezirk gehören
folgende Dörfer und Weiler: Los Molinos, Las Parcelas, Tefía, Llanos de
la Concepción, El Almácigo, La Matilla, Tetir, Casillas del Ángel, El
Time, Guisguey, Los Estancos, La Asomada, Puerto Lajas, Tesjuate,
Ampuyenta und El Matorral. Die Gemeinde ist 290,9 Quadratkilometer groß
und dehnt sich aus von der Ost- bis zur Westküste. Im Norden grenzt sie
an den Bezirk La Oliva, im Südwesten an Betancuria und im Südosten an La
Antigua.

Sehenswertes in der Umgebung
Alle Dörfer des Gemeindebezirks zu
beschreiben, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Wir beschränken
uns daher auf die Beschreibung der zweifellos attraktivsten
Anfahrtsstrecke von La Oliva aus, der nördlichen Provinzhauptstadt.
Wir haben den Heiligen Berg
der Altkanarier passiert, La Montaña de Tindaya, sahen das
Denkmal für Miguel de Unamuno am Fuße der Montaña Quemada, und erreichen
nun das Dörfchen La Matilla. In einer Höhe von 385 Metern gelegen, ist
es eingebettet zwischen dem 686 m hohen Berg Acetunal (einer
Herausforderung für den guten Wanderer) auf der rechten Seite und dem
“heiligen” Berg La Muda (699 Meter) auf der linken Seite. Auf einer
Abzweigung links können
Sie bis zu dem Stromhäuschen hochfahren. Dort haben Sie einen herrlichen
Weitblick über den Mittelteil der Insel und runter auf den kleinen
Krater, den Montaña de la Caldera, der an der
Seitenflanke des Acetunal hervorgebrochen ist.
Wanderer können den alten, doch leider
ziemlich zerstörten Weg nach Vallebron hinab gehen oder auf dem besser
erhaltenen Saumpfad nach Tefía runter wandern. Im Dorf selbst zeigen
schöne, gepflegte Häuser, viele im alten Inselstil errichtet, dass die
alte Architektur liebevoll gepflegt wird. Und ringsherum leuchtet die
herrliche rote Farbe der Erde. Die Kirche wurde 1716 erbaut, ist jedoch
leider fast immer geschlossen.
Beim Schild Tamariche, 1,5 Kilometer vor
Tetir, sollten Sie einen Abstecher auf den Vulkan Temejereque (511
Meter) machen. Von dort aus haben Sie einen Weitblick über drei weitere
Vulkane zwischen 400 und 500 Meter Höhe, in deren Mitte, geschützt von
allen Seiten, Tetir liegt.
Tetir, El Time
und La Asomada In
der Vega de Tetir und ihrem parallelen Tal sind noch heute die
unzähligen Terrassenfelder zu erkennen, die von einem der, in guten
Regenjahren, fruchtbarsten Schwemmlandgebiete auf der Insel zeugen.
Viehzucht und Getreideanbau waren hier die Lebensgrundlage der
Majoreros, wie die Inselbewohner auch genannt werden.
Tetir war sogar von 1812 bis
1925 ein unabhängiger Gemeindesitz, als Puerto de Cabras, das heutige
Puerto del Rosario, lediglich sein Ankerplatz für einige wenige Schiffe
war. Die Ostküste Fuerteventuras war früher kein Siedlungsgebiet, denn
Piraten stellten eine ständige Bedrohung dar. Als diese Gefahr nicht
mehr bestand, wurde Puerto de Cabras größer und größer, 1860 dann sogar
Hauptstadt. Tetir verlor daraufhin seinen eigen-ständigen Status und
wurde 1925 der Hauptstadt eingemeindet.
In Tetir wohnen heute viele
Menschen, die in der Hauptstadt arbeiten, jedoch als Wohnsitz die ruhige
Lage des Dorfes vorziehen. Die Skulptur auf dem Kirchplatz zeigt einen
berühmten Sohn der Gemeinde, den Gründer der Banco Canaria.
Wie Sie vielleicht wissen,
feiert jedes Dorf auf Fuerteventura seine Heiligen. Tetir feiert am
4. August seinen Kirchenpatron Santo Domingo de Guzmán. Bei dieser Feier
spielt die Prozession durch den Ort eine große Rolle. Die Menschen in
ihren typischen Trachten, die Musikgruppen mit ihren mitreißenden
einheimischen Klängen, ein abwechslungsreiches Programm und dazu das
leckere Essen der regionalen Küche, sind ein beeindruckendes Erlebnis
auch für Fremde und Besucher.
Am 30. November wird San
Andrés gefeiert, der zweite Kirchenpatron, unter dessen Schutz sich auch
die Polizei gestellt hat. Anknüpfend an die Tradition bringt man die
Figur des Heiligen zu seiner Kapelle am Vulkan, zu erkennen an dem
weißen Kreuz am Berghang. San Andrés möge Gott bewegen, in den
Wintermonaten den Leben spendenden Regen zu schicken, sonst würde man
die Figur in den Abgrund des Vulkanes hinab stoßen. Regen war Glück und
Überleben. Die Bauern fassen dies in einem treffenden Spruch zusammen:
„Wenn die Barrancos laufen und die Felder getrunken haben, werden wir
satt werden.“ Und da immer ein paar Tropfen fielen, blieb es dem
Heiligen bisher erspart, in den Vulkan geworfen zu werden.
Von ihm aus führt übrigens
ein noch gut erhaltener “Camino Real”, ein Transportweg frührer Zeiten,
in Richtung Westen nach Tefía.
Eine Einkehr in die
einheimischen Bars, Cantinas und Gasthäuser lohnt sich gerade im
Insel-inneren übrigens immer wieder, weil Sie dort noch wirklich
typische Gerichte kosten können.
Bei der Weiterfahrt könnten Sie beim Kreisel einen Abstecher nach El
Time machen. Die Kapelle dort ist wegen ihres ganz besonderen Altars im
Chinesisch-Rokoko-Stilgemisch zum “Historischen Erbe” deklariert worden.
Zurück am Kreisel, weiter in
Richtung Osten, kommt bald rechts die Straße nach La Asomada. Dort, in
der “Casa de Jamones”, dem Haus der Schinken, werden exquisite
Spezialitäten der
iberischen Halbinsel angeboten.
Der alte
Flughafen Wieder
auf der Hauptstraße, liegt vor Ihnen eine Hochebene mit der alten
Landebahn des früheren Flughafens der Insel, Los Estancos. Sie kreuzen
die Piste, wo früher auf beiden Seiten Eselskarren standen, um die
Durchfahrt der wenigen Automobile zu verhindern, wenn einmal am Tag ein
Flugzeug aus Gran Canaria landete.
Das Gebäude, das Sie auf der
rechten Seite sehen, mit seinen schönen roten Steinquadern, war früher
das Flughafengebäude mit seinem Kontrollturm. Vor einem Jahr wurde dort
ein kleiner Palmenhain angelegt. So wird an den alten Flughafen
erinnert, der von 1952 bis 1969 dem nationalen und internationalen
Zivilverkehr diente.
Nur fünf Kilometer von der
Hauptstadt entfernt, war dieser Platz günstiger als der des ersten
Flughafens von 1942 bis 1952 in Tefía, neben der Mühle gelegen. Als
Militärflughafen deklariert, wurde er 1947 auch für den zivilen und
Handelsverkehr freigegeben. Bedenken Sie die Zahlen von damals: Im
Februar 1950 kamen an einem Rekordtag gerade mal acht Maschinen mit 46
Passagieren an, im ganzen Jahr waren es insgesamt 87! Unvergessen bis
heute ist die Geschichte mit der JU 52, die über die Piste hinaus auf
die Äcker schoss. Da es keinen Traktor auf der Insel gab, der sie hätte
abschleppen können, zogen Ochsengespanne das Flugzeug wieder zur Piste
zurück.
Weiter geht es nun Richtung
Meer, Richtung Osten, wo in neunzig Kilometern Entfernung schon Afrika
liegt. Jetzt sehen Sie Puerto del Rosario vor sich liegen, die Stadt,
die seit 1860 die dritte Hauptstadt der Insel ist, nach Betancuria von
1405 bis 1834 und La Antigua von 1834 bis 1835 (zwischen 1835 und 1860
war die so genannte “heimliche Hauptstadt“ La Oliva).
An der Kreisel-Kreuzung
steht eine restaurierte Gofiomühle, wo sich in früheren Zeiten, als es
noch keine Automobile gab, die Einheimischen nach langen staubigen
Wanderungen aus ihren Dörfern erst mal stadtfein machten.
Die Hauptstadt
Hier sind Sie also jetzt in Puerto del
Rosario, Hafen des Rosenkranzes, bis 15. März 1956 Puerto de Cabras,
Ziegenhafen, genannt. Eine junge Hauptstadt, gerade mal gut zweihundert
Jahre alt. 1795 wurde sie an der Mündung des Río de Cabras
(Ziegenflusses) gegründet.
Bachbetten, Flussbetten, “barrancos”
genannt, gibt es unzählige auf der Insel. Sie sind fast ganzjährig
ausgetrocknet; nur wenn es dann doch einmal ausgiebig geregnet hat,
werden sie für einige Stunden zu braunen Bächen und manchmal gar zu
reißenden Flüssen. Es gibt aber einige wenige Barrancos, wie in der
Inselhauptstadt, die das ganze Jahr über Wasser führen. Es sind zwar nur
kleine Rinnsale, aber wo Feuchtigkeit herrscht, können auch Pflanzen
gedeihen.
In diesen Weidegebieten fanden die Ziegen ihr Futter, und somit konnten
dort auch die Menschen überleben. Daher also der frühere Name “Puerto de
Cabras”.
Historischer Rückblick
Auf einer venezianischen Karte von 1426
hatte Giacomo Giroldi einen Ankerplatz verzeichnet, um den herum sich
die spätere Stadt entwickeln sollte. Für Jahrhunderte war es die Bucht,
wo vorbei fahrende Schiffe sich mit Wasser, Ziegenfleisch und Ziegenkäse
versorgen konnten.
Sonst tat sich hier nichts,
denn die Ostküste war damals kaum besiedelt aus Furcht vor
Piratenüberfällen. Diese Überfälle waren über ein Jahrhundert lang die
Gegenschläge zu den Sklavenfangexpeditionen ab 1467 unter Diego García
Herrera, seinem Sohn und dessen Nachfolgern, der Familie Saavedra.
Entweder wurden diese Berbersklaven verkauft oder auf der Insel als
Arbeitskräfte eingesetzt. Ende des 16. Jahrhunderts machten diese
“moriscos” etwa die Hälfte der Bevölkerung aus.
Nach und nach entwickelte
sich um den Ankerplatz eine Siedlung, die spätere Stadt. Erst nach einem
Freundschaftspakt zwischen dem Königshaus der Burbonen und dem Sultan
von Marokko hörten die Piratenüberfälle auf, und nun begannen sich auch
an der Ostküste Handel und stärkere Besiedlung auszubreiten. Die alten
Häfen El Tostón (heute El Cotillo) und La Peña bei Ajuy lagen ja auf der
Wetterseite und waren für die Ausfuhr weniger geeignet. Als
exportberechtigte Häfen büßten sie immer mehr an Bedeutung ein, weil die
“coroneles”, die damaligen Militärbefehlshaber in La Oliva, sich zu dem
näheren, sichereren und zollfreien Hafen von Puerto de Cabras begaben.
Die Färberflechte (barilla) war der erste Exportartikel. In guten
Regenjahren wurde die Insel zur Getreidekammer der Kanaren, in den
Dürrejahren verhungerten die Bewohner oder wanderten massenweise aus.
Die Steuern konnten kaum aufgebracht werden: den “Fünften” an den
Landesherrn, den zehnten Teil an die Kirche.
Der Getreideexport füllte
nur die Kassen der Großgrundbesitzer. Die Abholzung der Wälder (ohne
Wiederaufforstung!) für die Kalkbrennöfen, die Töpferei, den Haus-,
Kirchen-, Mühlen- und Bootsbau, die Entfernung des Buschwerks für die
Getreideanbauflächen und einjährige Futter- pflanzen ließen die Insel
zur “Wüstenlandschaft” verkommen. Der Regen wurde so zur
zerstörerischen Kraft und schwemmte den guten Mutterboden weg.
Krankheiten,
Heuschreckenplagen, Dürrejahre waren die Folge und knebelten die
Menschen. Die Inselbevölkerung hatte damals in den schlimmen Jahren
wenigstens noch den Samen einer afrika-nischen Wildpflanze, den COSCO
oder COFE (ein Mittagsblumengewächs), als Ersatznahrungs-mittel für
Getreide.
Dann aber entdeckte man die
Verwendbarkeit dieser Pflanze für die Herstellung von Soda. Das
Sodakraut wurde hauptsächlich von den Engländern gekauft, und dieser
Handel wurde noch lukrativer, als das Herstellungsverfahren durch
Trocknung und Verbrennung zu kompakten, schwarzen “Sodakrautsteinen”
auch hier auf der Insel eingeführt wurde.
Die Briten benutzten es
zu jener Zeit zur Herstellung von Waschpulver und Seife, und der Schotte
J. Swanston besaß schon eine Exportfirma auf Gran Canaria, die sich so
hervorragend entwickelte, dass er seine Brüder und Vettern nachholte.
Ein Vetter namens James Miller über-nahm dann hier auf Fuerteventura ab
1804 die Firma. Er heiratete übrigens in eine einheimische Familie ein.
Man nannte ihn hier nur “Don Diego”.
Sein von ihm entworfenes,
privates Wohnhaus beeindruckte die örtlichen Kaufleute so sehr, dass die
Stadtverwaltung einen von ihm vorgelegten Plan für die sich damals noch
im Aufbau be-findliche Siedlung akzeptierte. Sein Plan waren die
“schachbrettförmig” angelegten Straßenzüge, die Sie heute auf dem
Stadtplan immer noch finden.
Man beschränkte sich schließlich nicht nur
auf den Sodaexport, sondern verdiente nun auch an der Ausfuhr von
Cochenillefarben (Produkt der Läuse, die auf den Feigenkakteen leben und
die einen wesentlich begehrteren roten Farbstoff als die Färberflechte
liefern) und von Kalk. Die Insel besitzt Mengen an Kalksteinen, und die
vielen ehemaligen Kalkbrennöfen zeugen noch heute von dieser Zeit. Am
südlichen Ende der Hafenpromenade sehen Sie übrigens ein restauriertes
Exemplar dieser Öfen.
Bei all diesen Aktivitäten
waren die so genannten “Sodabarone” aus La Oliva, die Familie der
Coroneles, führend. Sie hatten über 30 eigene Lagerhäuser in La Oliva
und Puerto Cabras und einen eigenen Handelsbeauftragten in London.
Dann wurden die Anilinfarben erfunden und
dieser billigere Farbstoff verdrängte den Natur-farbstoff. Wieder ein
Wirtschaftseinbruch, von dem sich die Insel, und damit auch Puerto de
Cabras, lange nicht erholen sollte.
Historische Daten
1795 lassen sich die ersten Siedler
am Ankerplatz der Gemeinde Tetir nieder.
1808 Diego Miller entwirft den ersten Stadtplan für Puerto de
Cabras.
1812 erhält Puerto de Cabras eine Kapelle. Teresa López aus Tetir
stiftet ein Heiligenbild der Virgen del Rosario.
1834 wird Puerto de Cabras zur Gemeinde erklärt
1860 wird die inzwischen rasch gewachsene Ortschaft zur
Inselhauptstadt
1875 erfährt die Insel. und damit auch ihr inzwischen wichtigster
Handelshafen Puerto de Cabras wegen langer Dürrejahre und der Erfindung
der Anilinfarben ihre schlimmste wirtschaftliche
Depression. Im Zuge
der massiven Auswanderungswelle schrumpft die Einwohnerzahl der
Hauptstadt auf die Hälfte.
1884 geht es der Insel wegen verbesserter klimatischer
Bedingungen und der Rückbesinnung auf den Getreideanbau und die
Ziegenhaltung wieder besser. Auch Puerto de Cabras profitiert davon und
wächst wieder.
1894 wird die erste Hafenmole eingeweiht.
1900 bringen ehemalige Auswanderer die ersten Windmotoren für die
Tiefbrunnen aus Chikago mit nach Fuerteventura. Die Landwirtschaft und
die Ziegenhaltung blühen wieder auf.
1900 Don Ramón F. Castanagna, Bürgermeister von Puerto de Cabras,
gibt die erste Zeitung, die "Aurora", heraus.
1909 wird die Hauptstadt an die Telegrafenleitung angeschlossen.
1912 etabliert sich die erste Inselregierung (Cabildo de
Fuerteventura) in Puerto de Cabras
1913 hat das Gericht hier seinen festen Sitz
1920 wird die Stadtbeleuchtung (Petroleum) installiert
1924 wird der baskische Schriftsteller und Philosoph Miguel de
Unamuno von General Primo de Rivera wegen seiner kritischen politischen
Äußerungen hierher auf die Insel verbannt. Man quartiert ihn im so
genannten Hotel Fuerteventura ein und schnell bildet sich um den Dichter
ein Kreis Intellektueller, der sich im Haus von Castaneyra trifft. Er
schreibt auch hier im Exil, oder aber er erkundet in langen Ausflügen,
auf einem Dromedar sitzend, die Insel. Dann passiert ihm das, was vielen
Besuchern auch heute immer wieder geschieht: Er verliebt sich in diese
spröde,
farbenprächtige Insel.
Den nachfolgenden, berühmtesten Satz möchten
wir Ihnen gerne für Ihren Fuerteventura-Urlaub mitgeben: "Fuerteventura
ist eine Oase in der Wüste der Zivilisation." Besuchen Sie doch ruhig
einmal sein Museum in der Straße Calle Rosario Nr.11 (im Gebäude der
Inselregierung, gegenüber dem Taxihalteplatz) und dringen Sie ein wenig
tiefer in das Leben des prominentesten Verbannten auf Fuerteventura ein.
Am Montaña Quemada bei La Matilla steht übrigens das riesige Monument zu
seinen Ehren.
1925 resp. 1926 werden die bis
dahin selbständigen Gemeinden Tetir und Casillas del Ángel der Gemeinde
Puerto de Cabras zugeordnet.
1940 werden die ersten Sozialbauwohnungen gebaut, und die ersten
Straßen werden asphaltiert.
1942 wird der erste Flughafen (bei Tefía) in Betrieb genommen.
Ab 1950 werden auch in den umliegenden Dörfern Schulen errichtet, und
die erste Apotheke öffnet ihre Türe, vor der oft die Dromedare und Esel
aus den entferntesten Gebieten der Insel angepflockt stehen. Die Wege
sind weit, ca. 5 Stunden von Corralejo und 7 Stunden von El Cotillo. Die
erste Klinik wird gebaut (die heutige Volkshochschule am südlichen Ende
der Calle 1o de Mayo), und die erste Bibliothek bietet die Möglichkeit
für einen erweiterten kulturellen Horizont.
1956 wird Puerto de Cabras in Puerto del Rosario umbenannt.
1966 genehmigt man das erste Hotel, den Parador Nacionál de Turísmo.
1969 geht das erste Meerwasserentsalzungswerk in Betrieb und
1970 das erste zentrale Elektrizitätswerk.
1973 verlegt die Spanische Fremdenlegion einen Großteil ihrer
Streitkräfte aus der Spanisch-Sahara nach Fuerteventura. Von der
inzwischen wieder abgezogenen Truppe zeugt noch die lange, mit
Wachtürmen bewehrte Kasernenmauer an der Ecke Avenida Manuel Velazquez
Cabrera und Calle Mejico.
1973 beginnt der Massentourismus im Norden der Insel und lässt
auch die Hauptstadt in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung als Handelsplatz
und administrativem Schwerpunkt wachsen.
Puerto del Rosario heute
Inzwischen hat sich die mittlerweile 23.100
Einwohner zählende Gemeinde zu einer modernen Kleinstadt mit bedeutender
Handelsaktivität und einem vielfältigen Kulturangebot entwickelt.
Sie beherbergt heute nicht nur den modernsten internationalen Flughafen
der Kanarischen Inseln sondern verfügt auch über gepflegte Strände, ein
Hostal- und Hotelangebot aller Kategorien, ein modernes Krankenhaus,
etliche interessante Museen und Kunstausstellungen (siehe Kasten auf
Seite 42!), einen Konzert- Tanz- und Theatersaal (auditorio) mit einem
wirklich anspruchsvollen Veranstaltungsprogramm, ein interessantes
regionales und internationales Gastronomieangebot und diverse Lokale für
Nachtschwärmer, die auf der Insel ihresgleichen suchen.
Die Stadt kann sich also inzwischen sehen
lassen, nachdem sie touristisch Jahre lang wie ein Stiefkind behandelt
wurde. Auch heute noch findet man in vielen Reiseführern die Bemerkung,
dass sich ein Besuch der “hässlichen“ Hauptstadt nicht lohnt. Das kann
man jetzt wirklich nicht mehr so stehen lassen, dann in den letzten
Jahren hat sich die Stadtverwaltung mächtig ins Zeug gelegt. Puerto del
Rosario hat sich inzwischen, besonders im Innenstadtbereich, vom
“hässlichen Entlein” zum “ansehnlichen Schwan” entwickelt.
Überall wurden Grünflächen, Parkanlagen,
Straßenbäume und Palmen gepflanzt. Hässliche Ruinen wurden restauriert
oder abgerissen und neue, moderne Gebäude entstanden und entstehen in
allen Stadtvierteln.
Lokale und internationale Künstler schufen
in den letzten Jahren über 50 Skulpturen, die Park-anlagen, öffentliche
Gebäude und Kreisverkehrsinseln schmücken. Die Hafenpromenade wurde
fertig gestellt und wird gerade in beide Richtungen bis zum jeweiligen
Stadtrand verlängert.
Geschäfte und Gastronomie
Nicht nur die inzwischen zur
Hauptgeschäftsstraße avancierte León y Castillo und die parallel
verlaufende Virgen de la Peña laden mit vielen neuen, modernen
Geschäften (hauptsächlich in der oberen Hälfte, nach dem großen
Kreisverkehr) und Straßencafés zum ausgiebigen Einkaufs-bummel ein. Die
Auswahl ist groß, und überall gilt: GUTE QUALITÄT zu
EINHEIMISCHEN-PREISEN! Da die Geschäfte hauptsächlich von hier
ansässiger Kundschaft leben, können sie es sich nicht leisten, Ramsch zu
überteuerten Preisen anzubieten — so wie Sie es vielleicht von so
manchem Shopping-Center der touristisch erschlossenen Gebiete her
kennen.
Bummeln Sie die Hafenpromenade entlang und
lassen Sie sich auf der Terrasse der Bar LOS PARAGUITAS unter den zwei
herrlichen, riesigen indischen Lorbeerbäumen den „Café con leche“
schmecken. Auch am Sporthafen, schräg rechts gegenüber, gibt es ein
nettes Terrassencafé mit einem eigenen kleinen Sandstrand. Ein weiteres
empfehlenswertes Lokal ist das mehrstöckige
Terrassencafé direkt gegenüber der großen Hafenmole.
In der nördlichen Fortsetzung dieser Avenida
Reyes de España, in der Calle Almirante Lallermann, wurde Mitte Oktober
2003 in der Hausnummer 36 (gegenüber der Tankstelle) das neue
Kunstzentrum CENTRO DE ARTE JUAN ISMAEL eröffnet. Schau'n Sie mal rein,
es lohnt sich!
In der Straße oberhalb der indischen
Lorbeerbäume liegt das große Café “Tinguaro“, wo sich tagsüber
Einheimische und ausländische Residenten treffen, um sich von
anstrengenden Einkäufen oder Behördengängen zu erholen.
Hier beginnt praktisch die
Haupt-Einkaufszone der Stadt, die sich auf folgende Straßen (und ihre
Nebenstraßen) konzentriert: Avenida 1o de Mayo, Secundino Alonso, León y
Castillo, Avenida de Constitución und Virgen de la Peña (siehe rot
markierte Straßen auf der Karte am Kopf dieses Berichts!).
Geschäfte aller Art, Shopping-Centers, Pubs,
Bars, Restaurants, Straßencafés und Kunstgalerien (z.B. GOMER, Calle
Velazquez Nr. 3) werden Sie dort finden. Vor und hinter der Kirche
liegen kleine Parks. Neben dem Finanzamt (Hacienda), auf der Ecke
Avenida 1o de Mayo und Calle Ramiro de Maztu, wartet das
AUDITORIO mit seinem vielfältigen Kulturprogramm auf Ihren Besuch.
Im großen Kaufhaus NORT Y SUR (Avenida 1o
de Mayo) gibt es fast alles, was das Herz begehrt..
Kurz vor dem Auditorium liegt an der Hauptstraße die Cafetería NAUFRAGO,
wo ein Großteil des Inventars aus dem an der Westküste gestrandeten
Luxusliner "American Star" zu sehen ist.
Wohnen Sie in einem Appartement und verpflegen sich selbst, können Sie
die Gelegenheit des Hauptstadtbesuchs nutzen, um sehr gut und preiswert
im "Hiperdino" in der Avenida Juan de Bethencourt oder bei EUROSPAR
PADILLA in der Calle Almirante Lallermand (siehe
Stadtplan!) einzukaufen.
Nachtleben
Und abends, wo könnten Sie hingehen? Eine
beliebte Disco ist das CAMELOT in der Calle León y Castillo 12 und das
MAFASCA in der Calle La Cruz.
Im LATINO, gegenüber vom Kaufhaus Nort y Sur,
sind sämtliche Altersgruppen anzutreffen.
Der "TEMPLO" ist wieder mehr Jugendtreff (in
der Calle Teniente Duran 16, gegenüber dem Kinokomplex „Multicines“).
Im MOJO VERDE im oberen Viertel der Calle
León y Castillo (vor dem Supermarkt Rita) gibt es Tanz mit spanischer
Musik für die „reifere Jugend“.
Im MAMMA RUMBA, Calle San Roque 17, Nähe
Cabildo-Gebäude, erwartet Sie lateinamerikanische Live-Musik in
gepflegter Atmosphäre. Tänzer und Nichttänzer jeden Alters werden sich
hier wohl fühlen.
Und die optisch schönste Kneipe CALLE 54 am
Nordende der Secundino Alonso ist sehr liebevoll in kanarischem Ambiente
gestaltet und gibt einheimischen und internationalen Künstlern
regelmäßig Gelegenheit, ihre Werke dort auszustellen.
Die zweistöckige Bar LA TIERRA mit guter
Rock- und Bluesmusik ist seit Jahrzehnten bevorzugter Treffpunkt der
insularen Künstler- und Intellektuellenszene (Calle Eustaquio Gopar Nr.
3, in der Nähe des Bürgermeisteramtes).
Die große Disco ESFINGE ist mehr für
jugendliches Publikum und liegt gegenüber dem großen Festplatz (siehe
Stadtplan!).
Und wenn dann nach dem Sonnenaufgang noch
Zeit bleibt, nehmen Sie doch an der Playa Blanca, am südlichen Stadtrand
(an dem es übrigens auch eine Strandbar mit allabendlicher
Live-Musik gibt) noch ein erfrischendes Bad, bevor es zurück geht in
Ihre Unterkunft.
Zum Thema Nachtbummel wäre noch anzumerken,
dass die meisten erwähnten Lokale erst gegen 22 Uhr öffnen. Richtig was
los ist auf jeden Fall immer am Wochenende ab Mitternacht. Da bietet
sich natürlich eine Übernachtung an, wenn man die Nacht nicht ganz
durchfeiern will.
Übernachtungen
Direkt zentral gelegen, am Kreisverkehr, wo
die León y Castillo mit der Hafenstraße zusammentrifft, gibt es die
besten Möglichkeiten:
Sehr preiswert und sauber sind die Pensionen ROQUEMAR (Tel. 928850359)
und TAMASITE
(Tel. 928850280 oder 928850300). Hohen Ansprüchen gerecht wird das Hotel
PALACE
(Tel. 928859464).
Linienbusse
Bei unserer Besichtigungstour durch die
Hauptstadt sind wir davon ausgegangen, dass Sie mit einem Mietfahrzeug
unterwegs sind. Sie können natürlich auch den Überlandbus nehmen. Preise
und Abfahrtzeiten finden
HIER.
Innerhalb von Puerto del Rosario können Sie
sich mit dem halbstündlich verkehrenden Stadtbus bewegen. Für 1 Euro
können Sie sich den ganzen Tag durch die Stadt kutschieren lassen. Als
Fahrtziele zeigt der Bus die verschiedenen Stadtteile (Los Pozos, Buena
Vista, Fabelo, La Charca, Majada Marciál, El Charco, Las Salinas) an.
Hilfestellung gibt Ihnen wieder unser
Stadtplan.
Puerto del
Rosario im Überblick
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GEOGRAPHIE / DEMOGRAPHIE / KLIMA / VEGETATION / WIRTSCHAFT
Das Gemeindegebiet
von Puerto del Rosario umfasst eine Gesamtfläche von fast 310
Quadratkilometern und den zentralen nördlichen Küstenstreifen
der Insel Fuerteventura. Es grenzt im Norden an die Gemeinde La
Oliva, im Süden an diejenigen von Betancuria und La Antigua und
reicht im Osten und Westen bis ans Meer.
Sein Relief ist
überwiegend eben in der östlichen und westlichen Zone und bergig
in der zentralen Region, wo mit den Bergen Montaña de la Muda
(689 m) und Aceitunal (688 m) die größten Höhen zu verzeichnen
sind. Im Westen herrschen Steilküsten vor, im Osten ein flacher
und felsiger Küstenverlauf.
Das Klima ist, wie
das der ganzen Insel, durch seine Aridität geprägt und bedingt
die Existenz einer spärlichen, an die Trockenheit angepassten
Vegetation, jedoch mit interessanten Endemismen. Die Bachbetten
einiger hier “Barrancos” genannten Schluchten sind mit
Tamarisken- und Palmen-Hainen bewachsen.
Die Bevölkerung der
Gemeinde beläuft sich auf etwa 23.100 Einwohner. Die wichtigsten
Ortsteile und Weiler sind La Matilla, Llanos de la Concepción,
Tefía, Las Parcelas, Puertito de Los Molinos, La Ampuyenta, El
Almácigo, Casillas del Ángel, Tetir, La Somada, Los Estancos, El
Time, Guisguey, Puerto Lajas, El Matorral, Tesjuate und Puerto
del Rosario, der Verwaltungssitz.
Die
Hauptwirtschaftstätigkeit der Gemeinde umfasst die Viehzucht,
Landwirtschaft, Fischerei, den Tourismus, Handel und das
Dienstleistungsgewerbe.
ARCHITEKTUR
Die Bauweise der
Wohnhäuser der Gemeinde zeichnet sich im Allgemeinen durch die
Einfachheit der Formen und Konstruktionselemente und die
Anpassung an die natürliche Umgebung aus. Man kann zumindest
zwei Arten unterscheiden: Stadt- und Landhäuser. Erstere finden
sich in der Stadt Puerto del Rosario, wo in den Straßen León y
Castillo, Primero de Mayo, Fernández Castañera, Virgen del
Rosario, Comandante Franco, Juan Domínguez Peña, La Cruz und
Gobernador García Hernández einige schöne alte Häuser erhalten
sind.
Es handelt sich hierbei um ein- oder zweistöckige, aus
Bruchsteinmauerwerk gebaute Häuser mit viereckigem Grundriss und
Flachdächern, die mit Sgraffito, farbigen Bordüren oder
Steinmetzarbeiten dekorierte Fassaden, Innenhöfe und in einigen
Fällen hölzerne Galerien und Balkons aufweisen.
Im ländlichen Raum
unterscheidet man zwei Hausarten, die dem jeweiligen
sozioökonomischen Status ihrer Besitzer entsprechen: das
einfache Bauernhaus und das Herrenhaus der Großgrundbesitzer.
Ersteres ist einstöckig, manchmal mit Dachboden, hat eine
rechwinklige
L- oder U-Form, verputztes und weiß gestrichenes oder auch
unverputztes Mauerwerk, ein Flachdach oder Giebeldach aus
Stampflehm, wenige Räume, wenige Türen und Fenster, behauene
Steinblöcke an Hausecken und als Tür- und Fenstersims und einen
Innen- oder Vorhof. Häuser dieser Art kann man im "Ecomuseo de
la Alcogida" in Tefía in einem Museumsdorf, aber auch in anderen
Dörfern der Gemeinde sehen.
Die Häuser der
Großgrundbesitzer sind größer und zeichnen sich durch eine
bessere Bauqualität aus, haben einen viereckigen Grundriss, ein
oder zwei Stockwerke, zahlreiche Räume, Ziegel- oder
Flachdächer, einen Innenhof, Galerien und Balkons, und
Steinmetzarbeiten als dekoratives Element. Sie können in Tetir,
La Matilla, Casillas del Ángel und La Ampuyenta angesehen
werden. Ein gutes Beispiel für diese Art von Herrenhaus ist das
Museum Dr. Mena in La Ampuyenta.
Unter den
öffentlichen Gebäuden der Gemeinde Puerto del Rosario ragen
einige heraus, die aufgrund ihrer Funktion als Behördensitz oder
aufgrund des Zwecks, für den sie gebaut wurden, andere
Eigenheiten aufweisen als andere Bauten. Dazu zählen das
Krankenhaus Caridad de San Conrado y Gaspar in La Ampuyenta und
der Sitz der öffentlichen Inselverwaltung (Cabildo), das Gebäude
des Inselrats (Delegado del Gobierno), das Hotel Fuerteventura
Playa Blanca und andere.
ARCHÄOLOGISCHE
ZEUGNISSE
Im Gemeindebereich
sind an verschiedenen Orten Reste der Kultur der Ureinwohner der
Insel erhalten, unter denen die Fundorte von Wohnstätten in
Lomos de Lesque, Lomos de los Esquenes und Lomo gordi sowie
Strukturen von archäologischem Wert in den Berggebieten des
Montaña de la Muda, des Morro de la Fortaleza, von Goroy und im
Bachverlauf des Río de Cabras herausragen.
Windmühlen
Windmühlen wurden
zum Mahlen von Getreide benutzt, hauptsächlich für die
Herstellung von “Gofio”; dies ist ein geröstetes Getreide- und
hier hauptsächlich Mais- oder Weizenmehl, und war einst das
Grundnahrungsmittel der Inselbevölkerung. Bis heute sind einige
Windmühlen erhalten, die restauriert und zu Kulturgütern erklärt
worden sind, wobei man zwei Typen unterscheidet: diejenigen mit
hölzernem und die moderneren mit Metallmühlwerk.
Im Gemeindegebiet von Puerto del Rosario sind je zwei Windmühlen
jeder Bauart in El Almácigo und in Puerto Lajas sowie in Llanos
de la Concepción und in Tefía erhalten, im letztgenannten Ort
sogar Beispiele beider Typen.
Kalkbrennöfen
Sie wurden in der
Vergangenheit zum Kalkbrennen gebaut. Es gibt zwei Arten von
Kalköfen, die individuellen, in denen als Brennstoff Holz
benutzt wurde, und die industriellen, die mit Kohle geschürt
wurden. sie können eine runde, quadratische oder rechteckige
Form und unterschiedlichen Umfang aufweisen, wobei die
industriellen Öfen normalerweise größer sind.
Im Gemeindegebiet von Puerto del Rosario sind zahlreiche
Kalköfen erhalten, sowohl in den Ortschaften und Weilern im
Inselinneren als auch an der Küste. Als bedeutendste Beispiele
können diejenigen an der Küste von Puerto del Rosario, in den
Stadtteilen Los Pozos, El Charco und La Hondura besichtigt
werden.
MUSEEN UND
AUSSTELLUNGEN
Ecomuseo de la
Alcogida
Hierbei handelt es
sich um ein Museumsdorf ethnographischer Art in der Ortschaft
Tefía, 15 km von der Hauptstadt entfernt. Es beherbergt eine
Reihe traditioneller Häuser in ihrer von Ackerbau und Viehzucht
geprägten Umgebung, in denen das traditionelle bäuerliche Leben
nachempfunden werden kann.
Öffnungszeiten: 9:30 bis 17:30 Uhr, samstags und montags
geschlossen
Casa Museo Unamuno
Dieses Museum
befindet sich in der Straße Calle Rosario Nr. 11, im Gebäude der
ehemaligen “Pension Fuerteventura”, in dem der Schriftsteller
und Philosoph Miguel de Unamuno aus Salamanca während der Zeit
seiner Verbannung auf der Insel wohnte. Dort kann man
Erinnerungsstücke und Räume, sowie die eindrucksvolle Poetik in
Augenschein nehmen, die den Schriftsteller mit der Insel
verband.
Öffnungszeiten: 9:30 bis 14:00 Uhr von Montag bis Freitag.
Eintritt frei!
Casa Museo Doctor
Mena
Es befindet sich in
La Ampuyenta, 16,2 km von der Hauptstadt entfernt und besteht
aus einem Herrenhaus des 19. Jahrhunderts mit der ihm eigenen
Einrichtung, darunter persönliche Gegenstände seines früheren
Besitzers, Dr. Tomás Antonio Mena y Mesa, einem in La Havanna,
Paris und den USA studierten Arzt, der in Kuba und auf den
Kanaren praktizierte und durch seine philanthropischen
Aktivitäten auf seiner Heimatinsel herausragt.
Öffnungszeiten: 9:30 bis 17:30 Uhr, samstags und montags
geschlossen.
Auditorio
Der Konzertsaal
befindet sich in der Straße Ramiro de Maetzu Nr. 1 in Puerto del
Rosario und bietet ein vielfältiges Kulturprogramm in den
Bereichen Theater, Musik und Tanz.
Information: Telefon 928 862 300 und im Internet:
www.cabildofuer.es
oder auf unserer Homepage.
Galería Gomer
Kunstgalerie in der
Straße Velazquez Nr. 3 in Puerto del Rosario
Centro de Arte Juan
Ismael
Das neue
Kunstzentrum auf der Straße Almirante Lallermand Nr. 30
(Verlängerung der Hafenstraße, gegenüber der Tankstelle) bietet
auf mehreren Etagen die Gelegenheit, kanarische und
internationale Gemälde, Plastiken und audiovisuelle Kunstwerke
zu genießen.
Öffnungszeiten: dienstags bis samstags von 10:00 bis 13:30 Uhr
und 17:00 bis 21:00 Uhr
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Fiestas in
Puerto del Rosario
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Das Fest zu Ehren der Schutzheiligen Virgen de Rosario ist die
größte Fiesta auf der Insel.
Sie beginnt Anfang
Oktober mit einer großen Prozession und dauert eine Woche lang.
Jeden Tag gibt es die verschiedensten, interessanten
Veranstaltungen und abends meistens Tanz bis in den frühen
Morgen.
Ein weiteres
wichtiges Fest in der Hauptstadt ist der Karneval, der hier
nicht zu vergleichen ist mit dem deutschen sondern eher mit dem
Karneval in Rio. Mitte Februar geht's los und bis Anfang März
ist die Stadt „im Ausnahmezustand“. Das komplette Programm wird
über Plakate in der Stadt angekündigt. Im Internet auf unserer
Website (und dort im
ICF-Superboard) werden Sie das Programm
ebenfalls rechtzeitig in deutscher Sprache finden.
Die Fiestatermine für die zum Gemeindegebiet Puerto del Rosario
gehörenden Ortschaften und Weiler finden Sie
HIER!
Zur Fotogalerie Puerto del Rosario
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